Protest gegen Ölverschmutzung

Indigene in Peru setzen 98 Touristen für eine Nacht im Amazonas fest

Auf dem Bild ist ein Fluss zu sehen, der durch das Amazonas fließt (Symbolbild)

Auf dem Bild ist ein Fluss zu sehen, der durch das Amazonas fließt (Symbolbild)

Im peruanischen Amazonasgebiet hat eine indigene Gemeinschaft 98 Passagiere eines Flussbootes wieder freigelassen. Ihr Oberhaupt Wadson Trujillo sagte, die Reisenden hätten ihre Fahrt am Freitag fortsetzen können. Die Indigenen hatten sie über Nacht festgehalten und damit nach eigenen Angaben gegen eine Ölverschmutzung protestiert. Trujillo kündigte an, der Protest werde fortgesetzt, bis die Regierung konkrete Hilfe leiste.

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Unter den Passagieren waren 23 Touristen aus Deutschland, Großbritannien, Spanien und Frankreich. Sie waren an Bord der „Eduardo 11“ auf dem Fluss Maronon unterwegs von Yurimaguas nach Iquitos, der größten Stadt in der peruanischen Amazonasregion. „Wir haben uns gezwungen gesehen, diese Maßnahme zu ergreifen, um die Aufmerksamkeit eines Staates auf uns zu lenken, der uns acht Jahre lang keine Beachtung geschenkt hat“, sagte Trujillo telefonisch der Nachrichtenagentur AP.

Indigene fordern wegen Ölverschmutzung Notstand

Er forderte die Regierung von Präsident Pedro Castillo auf, in der Region den Notstand auszurufen, um die Auswirkungen der Ölverschmutzung zu bekämpfen. Diese halte seit 2014 an und die Menschen seien gezwungen, mit Petroleum belastetes Wasser zu trinken und kontaminierten Fisch zu essen.

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RND/AP

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