Albino-Känguru weiterhin verschwunden - Belohnung erhöht

  • Wo ist das Albino-Känguru-Kind “Mila”?
  • Nachdem das Tier aus dem Zoo in Kaiserslautern verschwunden ist, wurde die Belohnung für Hinweise zum Verbleib von “Mila” auf 5800 Euro erhöht.
  • Eine Zeugin hatte vor wenigen Tagen angegeben, “Mila” gesichtet zu haben - die Umgebung wurde erfolglos abgesucht.
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Kaiserslautern. Nach dem Verschwinden eines weißen Kängurus aus dem Zoo in Kaiserslautern ist die Belohnung für Hinweise zum Verbleib des Jungtiers auf 5800 Euro erhöht worden. Das teilte die Verwaltung der pfälzischen Stadt mit. Das Geld ist Medienberichten zufolge von privater Seite ausgelobt worden.

Zuletzt hatte es zweimal geheißen, das Albino-Känguru sei gesehen worden, unter anderem am vergangenen Mittwochabend zwischen Landstuhl und Kindsbach. Allerdings durchsuchten zwei Mitarbeiter des Zoos den Wald erfolglos nach der etwa 30 Zentimeter großen “Mila”.

Zoo gibt Hoffnung nicht auf, das Känguru noch lebend zu finden

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Zoodirektor Matthias Schmitt gibt die Hoffnung nicht auf, dass das weiße Känguru noch gefunden wird. "Sollte jemand das Tier sehen, wäre es hilfreich, wenn uns der Fundort mitgeteilt wird und bis zu unserem Eintreffen das Känguru in Sichtweite gehalten wird. Dann hätten wir vielleicht eine Chance, es tatsächlich einzufangen", sagte er.

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“Mila” wird seit dem 19. August vermisst. Außer einer Flucht kommen Diebstahl sowie Raub durch ein Wildtier infrage. Der Zoo hatte Anzeige wegen des Verdachts des Diebstahls erstattet. “Wir ermitteln in alle Richtungen”, hatte ein Sprecher der Polizei gesagt. “Wir können nicht ausschließen, dass es gestohlen wurde.”

RND/dpa

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