• Startseite
  • Panorama
  • “Alarmstufe Rot”-Demo in Berlin: Veranstaltungswirtschaft in Existenznot

Veranstaltungswirtschaft in Existenznot: “Alarmstufe Rot”-Demo in Berlin

  • In Berlin demonstrieren am Mittwoch Veranstalter, um auf ihre Nöte in der Corona-Krise aufmerksam zu machen.
  • Sie wollen ihr symbolisches letztes Hemd vor dem Reichstagsgebäude ablegen.
  • Bis zu 10.000 Teilnehmer werden erwartet.
Anzeige
Anzeige

Berlin. Die Veranstaltungswirtschaft sieht sich durch die Corona-Krise in Existenznot und will am Mittwoch in Berlin (12.05 Uhr) demonstrieren. Wie das Bündnis #AlarmstufeRot mitteilte, wollen Initiativen und Verbände für sofortige Gespräche und finanzielle Hilfen auf die Straße gehen. “Die vergessene Branche steht in großen Teilen unmittelbar vor dem Kollaps”, hieß es mit Verweis auf monatelangen Wegfall von Umsätzen durch die Corona-Pandemie. Die Organisatoren erwarten nach eigenen Angaben 5000 bis 10 000 Teilnehmer bei der Demonstration in der Hauptstadt. Auch Lastwagen sollen bei der Aktion dabei sein.

Im Netz wurde bereits auf die Mindestabstände und auf den Mund- und Nasenschutz hingewiesen. “Bleibt zuhause, wenn ihr euch nicht gesund fühlt. Passt auf euch und Eure Mitmenschen auf”, heißt es auf der Veranstaltungsseite.

Ihr letztes Hemd

Demonstranten wollten zudem symbolisch ihr letztes Hemd vor dem Reichstagsgebäude niederlegen, kündigte das Bündnis an. Eine Kundgebung soll es am Nachmittag unter anderem am Brandenburger Tor geben. Bei der Veranstaltungswirtschaft geht es um unterschiedliche Berufssparten, darunter Eventagenturen, Messe- und Bühnenbau, Veranstaltungstechnik, Konzertveranstalter und Schausteller.

RND/dpa

“Staat, Sex, Amen”
Der neue Gesellschaftspodcast mit Imre Grimm und Kristian Teetz
  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen