Akute Wasserknappheit: Kalifornien weitet Dürre-Notstand aus

  • Die Trockenheit im US-Bundesstaat Kalifornien hält weiter an.
  • Im Norden und in Teilen der Mitte des Staates herrscht akute Wasserknappheit.
  • Gouverneur Gavin Newsom weitet am Montag den Dürre-Notstand aus.
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Sacramento. Wegen der anhaltenden Trockenheit in Kalifornien hat Gouverneur Gavin Newsom am Montag den Dürre-Notstand auf große Teile des US-Staates ausgeweitet. Betroffen sind nun 41 von 58 Landkreisen und damit 30 Prozent der knapp 40 Millionen Einwohner. Im Norden und in Teilen der Mitte des Staates herrsche akute Wasserknappheit, hieß es in der Erklärung des Gouverneurs.

Der demokratische Gouverneur hatte im vergangenen Monat in zwei Landkreisen nördlich von San Francisco den Dürre-Notstand ausgerufen, in Mendocino und Sonoma. Die kalifornischen Behörden befürchten eine Wiederholung der schweren Brände vom vergangenen Jahr, als die Flammen fast 17.000 Quadratkilometer Wald und Buschland vernichteten.

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Im April und Anfang Mai sei es ungewöhnlich warm gewesen, erklärte die kalifornische Regierung. Der im Vergleich zu anderen Jahren wenige Schnee in der Sierra Nevada sei ungewöhnlich rasch geschmolzen und vielfach in den Boden gesickert, anstatt in die Bäche und Flüsse zu fließen, die den Sacramento River speisten. Von dem Fluss hängen große Teile der kalifornischen Wasserversorgung im Sommer ab. Die Behörden riefen die Menschen zum Wassersparen auf.

RND/AP

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