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Neuer Starkregen im Kreis Ahrweiler erwartet: „Erst mal keine großen Sorgen“

  • Dem vom Hochwasser stark betroffenen Landkreis Ahrweiler steht am Dienstag der nächste Starkregen bevor.
  • Bis zu 35 Liter pro Quadratmeter Regen können laut DWD vom Himmel fallen.
  • Große Sorgen gibt es einem Sprecher zufolge jedoch nicht.
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Ahrweiler. Mehr als zwei Wochen nach der Hochwasserkatastrophe im stark betroffenen Landkreis Ahrweiler kündigen sich die nächsten Unwetter an. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Dienstag Starkregen vorhergesagt. Die Wetterwarnung gelte von 9 Uhr bis 17 Uhr. In den Stunden kann es laut DWD bis zu 35 Liter pro Quadratmeter regnen.

Sprecher: „Böden sind so weit aufnahmefähig“

„Wir haben die Meldung des DWD weitergegeben und die Einsatzkräfte sind auch entsprechend informiert. Die Kräfte befinden sich sowieso im Einsatzgebiet und sind bereit, auf die Lage zu reagieren”, sagt ein Sprecher des Pressezentrums Hochwasser Ahr am Dienstagvormittag dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Angst vor einer erneuten Katastrophe bestehe nicht. „Die Böden sind so weit aufnahmefähig. Wir haben erst mal keine großen Sorgen und warten die Meldungen im Laufe des Tages ab”, erklärt der Sprecher.

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Auch für weitere Teile von Rheinland-Pfalz und dem Saarland kündigte der DWD Regen und Gewitter an. Unwetter mit Starkregen sind demnach im Norden am wahrscheinlichsten. Die Temperaturen liegen am Dienstag bei 17 bis 21 Grad.

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138 Tote im Ahrtal

Der Kreis Ahrweiler war bei der Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz besonders betroffen. Die Zahl der Menschen, die bei der Flut im Ahrtal ihr Leben verloren hatten, war am Montag auf 138 gestiegen. Immer noch gibt es Vermisste.

RND/nis mit dpa

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