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Nach Flutkatastrophe: provisorische Stromversorgung im Ahrtal hergestellt

  • Die Wiederherstellung der Infrastruktur im von der Flutkatastrophe schwer getroffenen Ahrtal (Rheinland-Pfalz) ist eine Mammutaufgabe.
  • Jetzt gibt es gute Nachrichten für die Anwohner.
  • Eine provisorische Stromversorgung bis zu den Hausanschlusskästen ist sichergestellt.
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Bad Neuenahr-Ahrweiler. In dem von der Flutkatastrophe besonders hart betroffenen Ahrtal ist eine provisorische Stromversorgung nach Angaben der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) bis zu den Hausanschlusskästen sichergestellt. Wie die ADD am Dienstag unter Bezug auf eine Mitteilung des zuständigen Energieversorgers weiter berichtete, soll als nächstes die Straßenbeleuchtung überprüft und instandgesetzt werden. Dazu könnten auch mobile Lichtmasten eingesetzt werden.

Die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser durch Leitungen funktioniere weitgehend wieder, hieß es weiter. Schwierigkeiten bestünden noch zeitweise in den Ortschaften Schuld und Insul. Größere Probleme gebe es noch wegen der stark zerstörten Abwasserinfrastruktur. Daher würden Abwässer über Vorflutbecken in die Ahr und später in den Rhein geleitet. Messungen sollen weiter die Belastung der Gewässer untersuchen. Bisher seien dabei keine Auffälligkeiten festgestellt worden, hieß es.

Der amtierende Verwaltungschef des Landkreises Ahrweiler forderte vom Bund als Eigentümer der Deutschen Bahn Tempo, Planungserleichterungen und „beste Finanzierungsmöglichkeiten“ beim Wiederaufbau zerstörter Bahnstrecken. „Wir können die Schiene nicht genau so aufbauen, wie es war, dann hält es dem nächsten Hochwasser wieder nicht stand“, erklärte der Erste Beigeordnete Horst Gies in einer Mitteilung des Zweckverbands Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord.

RND/dpa

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