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Adidas und Deutsche Bank bringen Sneaker für Mitarbeiter heraus – doch die verkaufen die Schuhe weiter

  • Limitierte Sneaker-Editionen erfreuen sich oft großer Beliebtheit und erzielen auf dem Zweitmarkt hohe Preise.
  • Bei Editionen von Unternehmen ist das aber eher eine Ausnahme.
  • Doch nun werden Adidas-Sneaker, die die Deutsche Bank eigentlich für ihre Mitarbeiter herstellen ließ, von diesen für bis zu 500 Euro weiterverkauft.
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Limitierte Sneaker sind oft beliebt bei Sammlern – vor allem, wenn sie von Prominenten wie Musiker Kanye West oder Sportler Michael Jordan kommen. So bringt West immer wieder neue seiner limitierten Yeezy-Sneaker heraus, und die erzielen zum Teil Preise von über 1000 Euro. Kommt ein neues Modell auf den Markt, stehen die Sneakerfans zum Teil stundenlang an, um ein Paar zu ergattern. Bei Firmensneakern ist das meist eher nicht der Fall – das bekannte Gesicht oder die Geschichte dahinter fehlt.

Doch Sneaker, die die Deutsche Bank nun zu ihrem 150-jährigen Jubiläum gemeinsam mit Adidas für seine Mitarbeiter herausgebracht hat, bringen auf dem Zweitmarkt überraschend hohe Preise ein – bis zu 500 Euro pro Paar. 3000 gibt es davon insgesamt. Das berichtet unter anderem die “Financial News” aus London und “Business Insider”.

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Die Mitarbeiter haben die Sneaker – eine Sonderedition des “Advantage”-Modells mit goldenem Logo der Deutschen Bank – allerdings auch nicht gratis bekommen, sondern mussten 80 Euro dafür zahlen. Und so mancher will die Schuhe offenbar selbst nicht tragen und verkauft sie stattdessen für wesentlich mehr Geld weiter.

Entscheidung für Adidas kein Zufall

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Die Entscheidung für Adidas als Partner dürfte laut “Business Insider” kein Zufall sein. Den Schuhhersteller aus Herzogenaurach und die Deutsche Bank verbindet ein historischer Deal: Die Bank organisierte und finanzierte 2006 die Übernahme von Reebok, was Adidas einen größeren Marktanteil in den USA bescherte.

Die Deutsche Bank ist übrigens nicht das erste Unternehmen, das eigene Sneaker produzieren lässt. So hat Adidas unter anderem schon limitierte Editionen für die Sparda-Bank, den Versicherungskonzern Allianz oder die Lufthansa auf den Markt gebracht. Viel Aufsehen erreichte der Sneaker der Berliner Verkehrsbetriebe mit integrierter Jahreskarte – der wurde zuletzt sogar für knapp 600 Euro gehandelt, wie “Business Insider” berichtet.

RND/hsc

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