Acht Tote bei Selbstmordanschlag nahe Militärbasis in Mogadischu

  • Bei einem Selbstmordanschlag vor einer Militärbasis in Mogadischu sind acht Soldaten getötet worden.
  • Die Al-Kaida nahestehende Extremistengruppe Al-Shabaab bekannte sich zur Bluttat.
  • Die Gruppe nimmt häufig Militäreinrichtungen in Mogadischu ins Visier.
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Nairobi. Bei einem Selbstmordanschlag vor einer Militärbasis in Mogadischu sind mindestens acht Soldaten getötet worden. 14 weitere seien verletzt worden, sagte Polizeisprecher Mohammed Hussein der Nachrichtenagentur AP. Man rechne mit weiteren Opfern. Den Angaben zufolge brachte ein Selbstmordattentäter am Samstag vor den Toren des Stützpunkts in Somalias Hauptstadt ein mit Sprengstoff beladenes Auto zur Detonation.

Extremistengruppe bekennt sich zum Anschlag

Die Basis befindet sich in der Nähe einer neu eröffneten Sportarena im Bezirk Warta-Nabadda. Augenzeugen berichteten vom Geheul von Krankenwagensirenen, die Polizei riegelte das Areal ab, Rauchwolken stiegen auf.

Die Al-Kaida nahestehende Extremistengruppe Al-Shabaab bekannte sich über ihr Sprachrohr Radio Andalus umgehend zur Bluttat. Die Gruppe nimmt oft Militäreinrichtungen in Mogadischu ins Visier, zudem kontrolliert sie große Areale im Süden und Osten Somalias.

RND/AP

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