Ab 1. Januar: E-Tretroller sollen Teil der Unfallstatistik werden

  • Seit Juni sind sie in Deutschland erlaubt und in Großstädten schon fester Bestandteil des Verkehrs: E-Scooter.
  • Etliche Menschen sind mit den kleinen Flitzern bereits verunglückt – wie viele genau, will das Statistische Bundesamt jetzt erfassen
  • Aber es gibt noch ein Problem mit der einheitlichen Erfassung in verschiedenen Datenbanken.
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Wiesbaden. Das Phänomen E-Tretroller soll sich ab 1. Januar auch in der offiziellen Unfallstatistik wiederfinden. Das bestätigte ein Sprecher des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden der Deutschen Presse-Agentur. Zurzeit sei man noch in Kontakt mit den Innenministerien der Länder, die entsprechende Zahlen nach Wiesbaden schicken sollen. Wenn das funktioniere, könne man zum Jahresbeginn erstmals E-Scooter-Unfälle einzeln erfassen.

Bisher tauchen E-Scooter laut Bundesamt nur unter der Sammelkategorie "sonstige Fahrzeuge" auf. Die E-Scooter – erlaubt seit dem 15. Juni –seien eine neue "Verkehrsbeteiligungsart", die die Statistiker gern einzeln ausweisen wollten. Das Problem sei allerdings, dass die einzelnen Landespolizeibehörden unterschiedliche Datenbanken nutzen, so das Bundesamt. Wenn die Behörden ihrerseits E-Scooter-Unfälle einzeln im Computer erfassen und dann weiter leiten könnten, stünde dem Start am 1. Januar nichts im Wege.

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RND/dpa