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88-Jährige macht Fallschirmsprung aus 4000 Metern – um sich von Corona abzulenken

  • Renate Richter (88) wollte Adrenalin statt Corona-Tristesse.
  • Die Seniorin aus Hannover macht deshalb einen Tandemsprung aus 4000 Metern Höhe.
  • "Es war einfach nur herrlich”, erzählt die 88-Jährige.
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Hannover. Seit 16 Jahren wohnt Renate Richter (88) in einem Seniorenheim in Hannover, doch mit den Corona-Auflagen wurde das Leben dort immer trister. Wie die “Hannoversche Allgemeine Zeitung” (HAZ) berichtet, entschied sie deshalb, in der Pandemie-Zeit etwas Besonderes zu wagen: Richter machte einen Tandemsprung aus 4000 Metern Höhe. Gemeinsam mit einem Profi sprang sie aus einem Flugzeug und flog im freien Fall nach unten.

Eine Freundin von Abenteuer

Doch nicht erst seit Corona liebt Renate Richter Abenteuer: Sie erzählte der HAZ, dass sie bereits in 70 Ländern war. So sei sie sogar in das Seniorenheim gezogen, weil es nah am Flughafen gelegen ist. Doch nicht sicher in einem anderen Land landen, sondern aus dem Flugzeug springen? Das war auch für die 88-Jährige eine Premiere.

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„Als ich das Flugzeug mit dem Rolltor gesehen habe, da habe ich ein mulmiges Gefühl gehabt“, erzählt sie. Doch das verflog schnell: „Es war einfach nur herrlich, und ich habe mich so lebendig gefühlt.“ Ihren drei Söhnen erzählte sie übrigens vorher nicht von ihrem mutigen Sprung: Sie schickte ihnen erst kurz vor dem Start des Flugzeugs eine Nachricht.

Nächstes Jahr möchte die Senioren nochmal einen Tandemsprung machen. Renate Richter: “Man muss das Leben spüren und vor allem leben, solange man noch da ist.”

RND/am

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