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81-Jähriger kämpft um Corona-Impfung für seine im Heim lebende Frau (83)

  • In einem Pflegeheim in Potsdam wurde eine 83-Jährige positiv auf das Coronavirus getestet.
  • Nun kämpft ihr Mann (81) nachträglich um die Impfung seiner Frau.
  • Die beiden dürfen sich seit Dezember nicht mehr sehen, weil das Pflegeheim unter Quarantäne gestellt wurde.
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In Potsdam kämpft ein 81-Jähriger darum, das seine positiv auf Covid-19 getestete Frau (83), die in einem Pflegeheim lebt, geimpft wird, wie die „Märkische Allgemeine Zeitung“ berichtet. Seine Frau wurde am Silvestertag positiv auf das Coronavirus getestet.

Ihr Mann ist sicher, dass sie noch vor der Infektion hätte geimpft werden können, wenn man auf die gesamte bereitstehende Vakzinmenge zurückgegriffen hätte. Seit einem halben Jahr wohnt die 83-Jährige in einem Pflegeheim, die beiden sind 60 Jahre lang verheiratet. Bevor das Heim im Dezember unter Quarantäne gestellt wurde, besuchte der 81-Jährige seine Frau nahezu täglich.

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Nun telefonieren die beiden jeden Tag. Wenn er weiß, dass seine Frau schläft, erkundigt er sich beim Personal nach ihrem Gesundheitszustand. „Solange sie atmet, bleibe ich an ihrer Seite“, sagt er der „MAZ“. „Das ist mein Antrieb. Das hält mich aufrecht.“

RND/kiel

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