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69 Festnahmen bei Demo gegen Corona-Lockdown in Berlin – Polizisten angegriffen

  • 500 Gegner des Corona-Lockdowns demonstrieren in Berlin, Dutzende Teilnehmer verstoßen dabei gegen den Infektionsschutz.
  • Die Polizei nimmt 69 Menschen fest, dabei kommt es zu Angriffen auf die Beamten.
  • Ein Rollstuhlfahrer, der sich weigert, Mund-Nasen-Schutz zu tragen, wird weggetragen.
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Berlin. Bei einer Demonstration von etwa 500 Gegnern des Corona-Lockdowns am Samstag in Berlin hat die Polizei 69 Teilnehmer wegen Verstößen gegen den Infektionsschutz festgenommen. Ein Teil der Demonstranten hätte bei der Veranstaltung vor dem Gesundheitsministerium keine Mund-Nasen-Bedeckungen getragen und die Sicherheitsabstände missachtet, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Bei Festnahmen hätten andere Demonstranten Befreiungsversuche unternommen. Die Polizisten hätten sich mit körperlichen Zwang durchsetzen müssen. 24 Ermittlungsverfahren seien wegen Angriffs, versuchter Gefangenenbefreiung, Beleidigung und Verstößen gegen den Infektionsschutz eingeleitet worden, so die Polizei.

Ein Rollstuhlfahrer wollte den Angaben zufolge weder Maske tragen noch sich wegschieben lassen und wehrte sich. Polizisten nahmen ihn fest und trugen den Rollstuhl samt Fahrer weg. Später habe sich der Großteil der Menschen an die Hygieneschutzbestimmungen gehalten. Im Einsatz waren 880 Polizisten. Eine große angekündigte Demonstration gegen den Corona-Lockdown am Brandenburger Tor am späten Samstagnachmittag war mangels Teilnehmern ausgefallen.

RND/dpa

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