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Mehr als 90 Tote bei Erdrutschen und Überflutungen in Indonesien und Osttimor

  • In mehreren Regionen in Indonesien und in Osttimor kommt es am Montag zu Erdrutschen und Sturzfluten.
  • Mehr als 90 Menschen sterben, Tausende sind auf der Flucht.
  • Am Vulkan Lewotolok reißen Regenfluten sogar Lavagestein mit.
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Jakarta. In mehreren Regionen Indonesien und Osttimors sind bei Erdrutschen und Sturzfluten bis Montag mehr als 90 Menschen ums Leben gekommen. Heftiger Regen löste in der Nacht zum Sonntag Erdrutsche aus, insbesondere im Osten des Inselstaats.

Auch am Montag behinderte Regen die Bergungs- und Rettungsarbeiten; beschädigte Brücken und Straßen erschwerten den Zugang zu betroffenen Orten und es fehlte vielerorts an schwerem Gerät. Aus Osttimor wurden mindesten 21 Tote gemeldet.

Allein im Dorf Lamenele in der Provinz Ost-Nusa-Tenggara seien Dutzende Häuser getroffen und 38 Menschen umgekommen, teilte die indonesische Katastrophenschutzbehörde mit. In Sturzfluten kamen in anderen Regionen mindestens 30 Menschen um, 70 wurden in der Provinz vermisst.

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Am Vulkan Lewotolok rissen Regenfluten Lavagestein mit, in darunter gelegenen Dörfern kamen 11 Menschen ums Leben. In der Nachbarprovinz West-Nusa-Tenggara mussten fast 10 000 Menschen für Überflutungen fliehen, sagte der Leiter der örtlichen Katastrophenschutzabteilung, Lenny Ola.

RND/AP

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