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52 Tage künstlich beatmet: Corona-Patient in Mexiko bekommt neue Lunge

  • 52 Tage lang muss ein Corona-Patient in Mexiko künstlich beatmet werden, dann entscheiden sich Ärzte für eine riskante Operation.
  • Dem Mann wird eine neue Lunge transplantiert.
  • Die Operation glückt, der 55-Jährige befindet sich auf dem Weg der Besserung.
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Monterrey. In Mexiko ist nach Angaben eines Krankenhauses eine Lungentransplantation an einem Covid-19-Patienten geglückt. Nach einer Mitteilung vom Dienstag war der 55-Jährige bereits am 31. August im Privatkrankenhaus Christus Muguerza in der Stadt Monterrey sieben Stunden lang operiert worden. Er war demnach zuvor 52 Tage lang künstlich beatmet worden, nachdem er im Juni erkrankt war.

"Ohne die Transplantation war die Lebenserwartung des Patienten null", wurde der Chirurg Manuel Wong Jaén zitiert. Der Mann befinde sich auf dem Weg der Genesung. Er werde eine praktisch normale Lebensqualität haben.

Lungentransplantation an Covid-19-Patienten auch schon in Europa

Nach Angaben der Klinik soll es sich bei der OP um die erste erfolgreiche Doppel-Lungentransplantation an einem Covid-19-Patienten in Lateinamerika gehandelt haben. Im Mai war in Wien die erste Lungentransplantation an einer Covid-Patientin in Europa geglückt. Auch in den USA hat es das schon gegeben.

RND/dpa

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