50 Grad heiße Wüste - Migranten in Tunesien verdurstet

  • In der Wüste Tunesiens hat sich ein Drama abgespielt.
  • Sechs Migranten, darunter vier Kinder, sind in der Sahara in Grenznähe zu Algerien verdurstet.
  • In dem Land, das von einer HItzewelle heimgesucht wird, hat die Zahl von Migranten aus Algerien zuletzt zugenommen.
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Tunis. In der Wüste Tunesiens sind sechs Migranten verdurstet, unter ihnen vier Kinder. Ihre Leichen seien in der Sahara nahe der Grenze zu Algerien gefunden worden, sagte der Gouverneur von Tozeur, Aymen Béjaoui, am Donnerstag im Radio. Die Toten stammten aus Gebieten südlich der Sahara.

Tunesien dörrt unter einer Hitzewelle mit Temperaturen von bis zu 50 Grad. Die Behörden haben eine Zunahme der Zahl von Migranten aus anderen afrikanischen Staaten gemeldet, die von Algerien kommen und über das Mittelmeer weiter nach Europa wollen.

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Fischer und der tunesische Küstenschutz haben in den vergangenen Wochen zahlreiche Leichen ertrunkener Migranten aus dem Meer gefischt und Hunderte Personen gerettet, deren Boote auf dem Weg nach Europa gesunken waren.

RND/AP

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