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300 Menschen feiern in Berliner Club: Polizei beendet Party wegen Corona-Verstößen

  • Im Berliner Soda Club haben am Wochenende rund 300 Menschen gefeiert.
  • Wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz wurde die Party von der Polizei aufgelöst.
  • Widersprüchliche Angaben gibt es darüber, wie viele Menschen unerlaubt auf der Tanzfläche waren.
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Berlin. Im Berliner Club Soda in der Kulturbrauerei am Prenzlauer Berg sollen rund 300 Menschen gefeiert haben. Die Polizei löste die Party am Samstagabend auf, weil zahlreiche Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz festgestellt wurden. „Wir haben die Veranstalter aufgefordert, entsprechende Maßnahmen durchzusetzen“, sagt eine Polizeisprecherin dem „Tagesspiegel“. Als dies nicht gelungen sei, sei die Veranstaltung gegen 2.45 Uhr aufgelöst worden. Die Veranstalter wurden angezeigt.

Laut des Berichts hatten die Veranstalter die Erlaubnis, Speisen und Getränke im Soda Club anzubieten, für Tanz und Musik habe es aber keine Genehmigung gegeben. Gegenüber der „Berliner Morgenpost“ sagte Holger Hartenhauer aus der Geschäftsleitung des Clubs, dass sich 20 bis 30 Menschen nicht an das Konzept gehalten hätten: Sie seien ohne Maske auf die Tanzfläche gegangen. Dennoch: Das Eingreifen der Polizei sei gerechtfertigt gewesen.

Sicherheitskräfte sollen nun das Hygiene-Konzept im Soda Club durchsetzen

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Eine „illegale Tanzparty“ habe es aber nicht gegeben. So müsse der Club aufgrund der Corona-Regeln viele Sitzmöbel in abgetrennten Ecken anbieten - schon deshalb sei es „räumlich gar nicht möglich, dass 300 Menschen gemeinsam tanzen“. Am späten Abend und unter Alkoholeinfluss hätten sich dann einzelne Gäste nicht mehr an die Vorgaben gehalten. Künftig sollen Security-Mitarbeiter für die Durchsetzung des Hygiene-Konzepts sorgen.

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Der Soda Club hat eigentlich Platz für 2000 Gäste, coronabedingt gibt es derzeit nur eine Zulassung für 300 Gäste. Diese haben einen festen Platz und müssen ihre Kontaktdaten hinterlassen. Wer vom Tisch aufsteht, um beispielsweise zur Toilette zu gehen, muss eine Schutzmaske tragen. Tanzen ist nicht erlaubt.

RND/msk

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