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28. Todesopfer nach Haussprengung in Miami gefunden - Unwetter droht

  • Nach dem Einsturz eines Hochhauses in Miami ist ein weiteres Todesopfer gefunden worden.
  • Damit steigt die Zahl der Toten auf 28.
  • 117 Personen werden noch vermisst.
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Miami. Nach der Sprengung des im US-Bundesstaat Florida teilweise eingestürzten Wohnkomplexes ist eine weitere Leiche in den Trümmern entdeckt worden. Einsatzkräfte hätten das Opfer am Montag in der Ruine in Surfside bei Miami gefunden, sagte die Bezirksbürgermeisterin Daniella Levine Cava am Abend (Ortszeit). Erst am Morgen hatte sie den Fund drei weiterer Leichen bekanntgeben. Die offizielle Zahl liegt damit nun bei 28 Todesopfern.

Den Einsatzkräften machten bei der Suche nach Überlebenden auch Gewitter zu schaffen, denn der Tropensturm „Elsa“ nähere sich Florida, sagte Levine Cava. Meteorologen gehen aber davon aus, dass der Sturm selbst die Region verschonen dürfte. Blitze hätten allerdings zeitweilige Unterbrechungen der Suche zur Folge gehabt. Für Miami gab es am Abend Gewitterwarnungen.

Jede Verzögerung frustriere die Retter am meisten, so die Bürgermeisterin. „Sie leben, um Leben zu retten.“ Gut sei aber, dass die Einsatzkräfte nach der gezielten Sprengung der Gebäuderuine am späten Sonntagabend nun in Bereichen nach Opfern suchen könnten, die bisher nicht zugänglich gewesen seien.

Der Wohnkomplex mit rund 130 Einheiten war am 24. Juni aus noch ungeklärten Gründen teilweise eingestürzt. Seither wurde quasi rund um die Uhr mit Spürhunden, Spezialkameras und schwerem Gerät nach Verschütteten gesucht. Weitere 117 Menschen gelten noch als vermisst. Es ist aber unklar, wie viele von ihnen sich zum Unglückszeitpunkt tatsächlich in dem strandnahen Gebäude aufhielten.

RND/dpa

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