25 Jahre nach der Tat: Münchner Polizistenmörder abgeschoben

  • Vor 25 Jahren wurde ein Münchner Polizist getötet.
  • Nun ist der verurteilte Täter nach Bosnien-Herzegowina abgeschoben worden.
  • Der Mann war im März 1996 zu lebenslanger Haft verurteilt worden, weil er im Januar 1995 nach dem Überfall auf eine Tankstelle einen jungen Polizeibeamten in einem U-Bahnhof erschossen und dessen Kollegin lebensgefährlich verletzt hatte.
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München. Ein Vierteljahrhundert nach dem Mord an einem Münchner Polizisten ist der verurteilte Täter nach Bosnien-Herzegowina abgeschoben worden. Das bestätigte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft München I, Anne Leiding, am Mittwoch. Zuvor hatten mehrere Münchner Medien darüber berichtet.

Der Mann war im März 1996 zu lebenslanger Haft verurteilt worden, weil er im Januar 1995 nach dem Überfall auf eine Tankstelle einen jungen Polizeibeamten in einem U-Bahnhof erschossen und dessen Kollegin lebensgefährlich verletzt hatte. Das Schwurgericht sah damals auch eine besondere Schwere der Schuld. Die Staatsanwaltschaft habe wegen der Abschiebung nun "von der weiteren Vollstreckung abgesehen", sagte Leiding.

RND/dpa

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