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17.000-Dollar-Rechnung: Wut über astronomische Energiepreise nach Winterchaos in Texas

  • Nach tagelangen Stromausfällen in den USA schnellen die Strompreise im Bundesstaat Texas in die Höhe.
  • Die Rechnungen stiegen Medienberichten nach um ein Vielfaches an - teils auf Tausende US-Dollar.
  • Gouverneur Greg Abbott sucht jetzt nach Lösungen.
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Dallas. Im US-Bundesstaat Texas haben das Winterwetter der vergangenen Tage und Engpässe bei der Energieversorgung den Einwohnern explosionsartig angestiegene Stromrechnungen beschert. Gouverneur Greg Abbott suchte nach Lösungen, die Betroffenen bei den in die Höhe geschossenen Kosten zu unterstützen, wie sein Büro am Sonntag (Ortszeit) mitteilte. Medienberichten zufolge stiegen die Stromrechnungen vieler Texaner um ein Vielfaches auf Tausende US-Dollar an.

Ein Mann in einem Vorort der Metropole Dallas habe eine Rechnung von knapp 16.752 US-Dollar (etwa 13.830 Euro) erhalten, berichtete die „New York Times“. Der Strommarkt in dem Bundesstaat im Süden der USA ist stark dereguliert und bei bestimmten Anbietern an den schwankenden Großhandelspreis gebunden. Als infolge des Extremwetters vielerorts der Strom ausfiel und die Nachfrage das Angebot überstieg, habe dies bei betroffenen Kunden zu einem „astronomischen“ Anstieg der Kosten geführt, schrieb das Blatt. Weitere Einwohner von Texas stellten ihre oft tausende US-Dollar betragenden Rechnungen bei sozialen Medien ins Netz.

Nach Stromausfällen in den USA: Hohe Stromrechnungen in der Kritik

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Sie sollten Abbott zufolge nicht allein auf den Kosten sitzen bleiben. Der Bundesstaat suche in dem Fall nach Lösungen, kündigte sein Büro an. Bis dahin werde Betroffenen bei Nichtzahlung der Rechnung kein Strom abgestellt. Zudem sollten Anbieter zunächst keine weiteren Rechnungen ausstellen.

Texas war von dem US-Wintersturm in den vergangenen Tagen am stärksten betroffen. Mehr als vier Millionen Haushalte waren nach Schneefall und eisigen Temperaturen zeitweise ohne Strom. Behördenangaben zufolge waren am Sonntag noch immer Haushalte von der Versorgung abgeschnitten.

RND/dpa

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