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16-jährige Studentin: „Von digitalen Vorlesungen habe ich eigentlich nur profitiert“

  • Mit gerade einmal 14 Jahren und der Abinote 1,0 machte Mandy Hoffmann aus Peine Schlagzeilen.
  • Mittlerweile steckt die hochbegabte Jugendliche im Uni-Alltag.
  • Der Mathematik- und Chemie-Studentin bereiten digitale Vorlesungen in der Corona-Pandemie keine Schwierigkeiten.
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Braunschweig. Schulabschluss und Uni-Start von Mandy Hoffmann aus Peine haben einigen Wirbel ausgelöst: Nach Angaben ihrer Schule war die Peinerin im Sommer 2019 eine der jüngsten Absolventinnen Deutschlands mit der Traumnote 1,0. Derzeit verhindert die Corona-Pandemie Normalität für ihr Studium an der TU Braunschweig. Die 16-Jährige studiert dort seit Herbst 2019 Mathematik und Chemie. Wie vielen Studierenden fehlt ihr der Kontakt und die Vorlesungen vor Ort, erklärt sie im Interview.

Wie läuft es an der Uni?

Ich würde sagen gut. Mit Chemie habe ich auch etwas Praktisches. Ansonsten ist es zeitaufwendig, aber machbar. Nach den ersten beiden Semestern gibt es auch keine großen Überraschungen mehr. Ich denke, ich bin ganz gut angekommen und kann den Aufwand gut einschätzen. Ich fühle weder Unter- noch Überforderung.

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Was hat Corona verändert?

Wir waren gerade mit dem ersten Semester durch. Dann gab es Klausurverschiebungen, und alles wurde auf online umgestellt. Ein zeitintensives Praktikum wurde verkürzt. Von den digitalen Vorlesungen habe ich eigentlich nur profitiert, weil ich aufgezeichnete Sachen später noch angucken konnte. Das gilt auch für das aktuelle Semester. Mit Lerngruppen finde ich es schwieriger, und es gibt andere, die kriegen das besser gemanagt.

Ich bin aber auch dreimal pro Woche mehrere Stunden im Labor. Das ist wichtig für uns Chemiker und fällt unter Präsenzlehre, die in keiner anderen Form stattfinden kann. Zumindest dort sieht man ein paar Leute persönlich.

Gibt es einen Wunsch für 2021?

Im Januar und Februar beginne ich mit Vorbereitungen auf die Klausuren, die dann folgen. Danach kann ich hoffentlich die Ferien etwas genießen. Ich hoffe, dass wir dann bald wieder Vorlesungen auch im Hörsaal haben und uns danach austauschen können. Gerade in kleinen Studiengängen kann man dabei gut in Kontakt kommen. Das fehlt jetzt schon ein bisschen. Ich glaube, die meisten an der Uni freuen sich auf Präsenzvorlesung.

RND/dpa

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