15 tote Schafe auf Naturschutzinsel Werder geborgen

  • Auf der Naturschutzinsel sind 15 tote Schafe vermutlich an Hunger gestorben.
  • Die Schafe seien nicht angemeldet gewesen und hätten keine Ohrmarken getragen.
  • Einem Landschaftsnutzer droht eine Strafanzeige.
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Usedom. 15 Schafe sind auf der Naturschutzinsel Werder im Naturpark Usedom tot aufgefunden worden. Es wird vermutet, dass die Tiere verhungert sind, wie der Pressesprecher des Landkreises Vorpommern-Greifswald am Samstag mitteilte. Unter anderem berichtete die „Ostsee-Zeitung“ über den Vorfall. Ein Amtstierarzt hätte sich am Donnerstag ein Bild von der Lage auf der Insel gemacht. Dabei seien die 15 toten Tiere entdeckt worden.

Der Landschaftsnutzer, der die Insel bewirtschaftet, behaupte, die Tiere gehörten nicht ihm. Der Landkreis sieht den Mann aber auch als Finder in der Pflicht, sich um die Tiere zu kümmern: „Aus Sicht des Tierschutzes ist es egal, ob der Mann Eigentümer oder Finder ist“, erklärte der Pressesprecher. Dem Mann drohe eine Strafanzeige.

Den Angaben zufolge sind die 15 toten Schafe geborgen und weitere überlebende Tiere versorgt worden. Die Schafe seien nicht angemeldet gewesen und hätten keine Ohrmarken getragen. Der Landkreis ermittelt. Zuvor berichtete die „Ostesee-Zeitung“ über den Vorfall.

RND/dpa

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