14 tote Delfine nach Ölkatastrophe auf Mauritius angespült

  • Knapp einen Monat nach der Havarie eines Frachters vor Mauritius werden die Folgen für die Tierwelt sichtbar.
  • An einem Strand werden am Mittwoch 14 tote Delphine angespült.
  • "Wir sehen, wie die Delfine verzweifelt an die Küste schwimmen und dann sterben", sagt ein Umweltaktivist.
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Johannesburg. Nach der Havarie eines Frachters vor der Küste von Mauritius sind an einem Strand der Insel 14 tote Delfine angeschwemmt worden. Mehreren weiteren ebenfalls gestrandeten Delfine gehe es offensichtlich ebenfalls schlecht, sagte der Umweltaktivist und frühere Parlamentsabgeordnete Sunil Dowarkasing am Mittwoch der Nachrichtenagentur AP. Aus dem Ende Juli auf Grund gelaufenen Frachter „Wakashio“ waren mehr als 1000 Tonnen Treibstoff ins Meer gelaufen.

"Dies ist ein fürchterlicher Tag. Wir sehen, wie die Delfine verzweifelt an die Küste schwimmen und dann sterben", sagte Dowarkasing. So etwas habe er noch nie erlebt. Er gehe davon aus, dass sie entweder durch ausgelaufenen Treibstoff oder giftige Materialien vom Bug des Schiffes gestorben seien, der im Meer versenkt wurde. Eine Untersuchung solle das klären.

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Der Treibstoff der „Wakashio“ lief in die Lagune bei Mahebourg aus und verseuchte eine geschütztes Feuchtgebiet, Mangroven und eine Insel, auf der es ein Vogelschutzhabitat gibt. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace warnte, dass unter den Langzeitfolgen auch Wale, Seeschildkröten und zahlreiche andere Spezies leiden könnten.

RND/AP

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