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13 Jahre nach Problembär Bruno: Wieder ein Bär in Bayern unterwegs

Wochenlang hatte Problembär Bruno Bayern in Atem gehalten, bis zu seinem Tod - das war vor 13 Jahren. Jetzt ist dort erstmals wieder ein Braunbär unterwegs.

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Garmisch-Partenkirchen. Mehr als 13 Jahre nach dem Abschuss von Braunbär Bruno ist wieder ein Bär nach Deutschland eingewandert. Eine Wildtierkamera habe das Tier in der Nacht auf Mittwoch im Landkreis Garmisch-Partenkirchen fotografiert, teilte das bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) mit. "Der Bär verhält sich nach wie vor sehr scheu und unauffällig", erläuterte die Behörde. "Bayern ist mit einem Managementplan auf diese Situation vorbereitet." Bereits im Juni war ein Braunbär im österreichischen Tirol aufgetaucht. Es sei möglich, dass es sich um dasselbe Tier handele und das aktuelle Foto die Wanderbewegungen des Tieres dokumentiere.

Braunbär Bruno war im Sommer 2006 der erste Bär, der nach 170 Jahren seine Tatzen nachweislich auf bayerischen Boden setzte. Wochenlang hatten die Behörden damals versucht, den streng geschützten Bären zu fangen, der Schafe riss, Bienenstöcke plünderte und sogar durch Ortschaften marschierte. Im Juni wurde der "Problembär" schließlich im oberbayerischen Rotwandgebiet abgeschossen. Heute steht Bruno ausgestopft im Münchner Museum "Mensch und Natur" in Schloss Nymphenburg.

RND/dpa