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100-jährige Urururgroßmutter feiert Geburtstag mit ihren 173 Nachkommen

  • Julia Lee Kelley ist mitten in der Corona-Pandemie 100 Jahre alt geworden.
  • Alle 173 Nachkommen kamen zu ihrem Geburtstag – einschließlich ihres ersten Urururenkelkindes.
  • Um die Jubilarin nicht zu gefährden, organisierte die Familie eine “Drive-through-Party”.
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North Carolina. Die Corona-Pandemie durchkreuzt so manche Pläne, aber einen 100. Geburtstag kann man einfach nicht ohne Party verstreichen lassen. Das haben sich auch die 173 Nachkommen von Julia Lee Kelley aus dem US-Bundesstaat North Carolina gedacht. Für ihre Mutter, Großmutter, Ur-, Urur-, und Urururgroßmutter haben sie einen Drive-through organisiert: So konnte die Jubilarin alle ihre Liebsten an ihrem Geburtstag sehen, ohne sich selbst zu gefährden oder gegen bestehende Corona-Vorschriften zu verstoßen.

Sechs Generationen ihrer Familie hat Julia Lee Kelley aufwachsen sehen. Sie hat fünf Kinder, 30 Enkelkinder, 88 Urenkelkinder, 49 Ururenkelkinder und seit neuestem sogar ein Urururenkelkind. “Ich danke Gott, dass ich 100 Jahre alt werden durfte”, sagte Kelley dem Sender CNN.

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Schon bevor die Corona-Pandemie ausbrach, war für die Enkeltochter Kelley Oakley klar: “Man kann doch kein Jahrhundert verstreichen lassen, ohne zu feiern.” So war ursprünglich eine große Party geplant, ein Saal sollte gebucht werden, in dem die ganze Schar hätte zusammenkommen können.

Wegen Corona: Statt großer Party ein Drive-through

Doch die Sorge um die Gesundheit des Geburtstagskindes und die bestehenden Vorschriften machten der Planung einen Strich durch die Rechnung. “Wir wollten nicht, dass ihr zu viele Menschen zu nahe kommen”, erklärte Kelleys Tochter Catherine Williams dem Sender. Deshalb hätten sie sich für den Drive-through entschieden.

Das Konzept stammt eigentlich von Fast-Food-Restaurants. Dort können die Gäste in ihrem Auto vorfahren und werden einzeln an einem Schalter bedient. Im diesem Fall saß die Jubilarin am vergangenen Wochenende nachmittags unter einem Pavillon, den die Familie ihr am Rande ihres Wohnortes aufgestellt hatte, und konnte ihre Familie und Freunde in den Autos vorbeiziehen sehen.

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“Sie hatten ihre Autos mit Blumen und Luftballons dekoriert und hupten ihr zu”, erzählte die Enkeltochter Oakley. Einer der jüngeren Enkelkinder habe Grußkarten in einer Box eingesammelt und ihr anschließend übergeben.

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“Ich war so glücklich, alle meine Freunde, Familie und Kirchenmitglieder zu sehen”, sagte die Jubilarin. Sie selbst gehe regelmäßig zur Kirche und ist sich sicher: Nur durch Gottes Gnade kann man seinen 100. Geburtstag erleben.

RND/lvc

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