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100 Euro für weggeworfene Zigaretten: Städte in NRW erhöhen Geldbußen

  • Mindestens fünf Städte haben in Nordrhein-Westfalen die Geldbuße für weggeschnippte Zigaretten auf 100 Euro erhöht.
  • Mehrfach wurden Umweltsünder seit Oktober zur Kasse gebeten.
  • Das Müllproblem hat sich damit allerdings nicht erledigt.
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Mit Geldbußen gehen mehrere Städte in Nordrhein-Westfalen gegen achtlos weggeworfene Kippen vor. Denn: Zigaretten sind nicht nur ein gesundheitliches Problem, sondern schaden auch der Umwelt.

Mit einem neuen Bußgeldkatalog will Nordrhein-Westfalen gegen die Umweltsünder vorgehen. Bisher lag die Empfehlung für gedankenlos entsorgten Müll bei 10 bis 25 Euro. Jetzt werden für eine weggeschnippte Kippe in der Öffentlichkeit in einigen Städten 100 Euro kassiert.

In Mönchengladbach mussten seit Ende Oktober 45 Kippensünder 100 Euro Strafe zahlen, in Lüdenscheid waren es zwölf, in Köln neun, wie eine Umfrage der in „Rheinischen Post“ ergeben hat. Bislang haben mindestens fünf Städte in NRW von der neuen Möglichkeit Gebrauch gemacht, das Bußgeld zu erhöhen. Neben Mönchengladbach, Köln und Lüdenscheid sind das noch Essen und Krefeld.

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Keine Veränderung im Stadtbild

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Die Betroffenen würden überwiegend einsichtig reagieren, sagte eine Sprecherin der Mönchengladbacher Abfall-, Grün- und Straßenbetriebe. Trotz Einsicht und Geldstrafen habe sich das Müllproblem durch Zigarettenkippen in Köln allerdings noch nicht verändert. Nach Auskunft der Abfallwirtschaftsbetriebe ließ sich bisher keine erkennbare Veränderung im Straßenbild feststellen – es liegen noch immer so viele Kippen auf den Straßen wie zuvor.

RND/al

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