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Upgrade auf Schaltung? Neue Regelung gibt Inhabern von Automatik-Führerscheinen Hoffnung

  • Wer einen Automatik-Führerschein hat, kann damit künftig auch Fahrzeuge mit Schaltung fahren.
  • Allerdings gilt die Regelung nur für diejenigen, die ihre Fahrerlaubnis nach dem 1. April 2021 erhalten haben.
  • Sie können unter anderem über zusätzliche Fahrstunden eine Zusatzerlaubnis erhalten.
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Saarbrücken. Bislang durften Inhaber eines sogenannten Automatik-Führerscheins nur Fahrzeuge mit Automatikgetriebe fahren. Das hat sich vor kurzem geändert. „Wer nach dem 1. April die praktische Fahrprüfung für die Klasse B (Pkw) auf einem Fahrzeug mit Automatikschaltung ablegt, darf unter gewissen Bedingungen auch Autos mit Schaltgetriebe fahren“, informiert der ADAC.

Nach der praktischen Grundausbildung müssen mindestens zehn zusätzliche Fahrstunden (Unterrichtseinheiten à 45 Minuten) mit einem Schaltfahrzeug gemacht werden. Die Fahrtauglichkeit muss dann in einer mindestens 15-minütigen Testfahrt mit dem Fahrlehrer nachgewiesen werden.

Mit dieser zusätzlichen Ausbildung werde die Beschränkung auf Automatik-Fahrzeuge aufgehoben. Hintergrund ist laut ADAC, dass es immer mehr Fahrzeuge mit Automatikgetriebe gibt. Unter anderem sind alle E-Autos Automatik-Fahrzeuge. Damit solle auch der Einsatz dieser Pkw in Fahrschulen gefördert werden.

RND/dpa

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