Motorräder: Warum die Straße im Herbst zur Rutschbahn werden kann

  • Trotz Sonne und Wärme: Der Herbst ist inzwischen auch auf den Straßen angekommen.
  • Gerade Motorradfahrer sollten jetzt besonders wachsam auf den Straßen sein.
  • Denn es besteht Rutschgefahr.
Anzeige
Anzeige

Erfurt/ Essen. Auch wenn von oben die Sonne knallt – auf der Fahrbahn ist es meist wesentlich kühler. Da kann es schnell rutschig werden. Das gilt erst recht, wenn die Straße durch schattige Waldgebiete führt und Laub auf dem Boden liegt, mahnt der TÜV Thüringen.

Motorräder haben längeren Bremsweg

Die Reifen können dann nicht optimal greifen. Gerade bei zügiger Kurvenfahrt rutschen Motorräder schnell weg, selbst die elektronischen Fahr- und Assistenzsysteme können in so einem Fall nicht mehr viel ausrichten. Geschwindigkeitslimits sollten unbedingt eingehalten werden. Auch Morgentau kann die Straße in eine Rutschbahn verwandeln sowie Splitt oder Schmutz von Erntefahrzeugen.

Anzeige

Vorsicht auch bei schwer einsehbaren Stellen: Oft hat man sorgfältig die Vorfahrt beachtet, und keiner ist gekommen. Irgendwann werde man nachlässig, weiß das Institut für Zweiradsicherheit. Deshalb raten die Experten: Aufmerksam bleiben. Es sei ein Irrtum zu glauben, man könne schnell vorbeihuschen: Einspurfahrzeuge hätten in der Regel längere Bremswege als ein Auto und bräuchten meist mehr Raum zum Ausweichen.

RND/dpa

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen