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Leistungsschau in Italien

Neuheitenfeuerwerk auf der Motorradmesse Eicma in Mailand

Als erstes von mindestens zehn bis 2025 geplanten Elektrozweirädern präsentiert Honda in Mailand den EM1 e, ein Elektromoped.

Als erstes von mindestens zehn bis 2025 geplanten Elektrozweirädern präsentiert Honda in Mailand den EM1 e, ein Elektromoped.

Mailand. Kein Zweifel: Nicht nur die Kölner Intermot, auch die Eicma in Mailand hat schon bessere Zeiten gesehen. Es fehlen zum Beispiel Harley-Davidson, Husqvarna, KTM und BMW. Die Stimmung ist dennoch positiver als in Köln. Auch die Zahl der echten Neuheiten ist beachtlich.

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Honda bringt die Transalp zurück. Auf der Eicma ist die Mittelklasse-Reiseenduro als XL750 Transalp zu sehen. Sie wird vom Zweizylinder-Reihenmotor der in Köln präsentierten Honda Hornet angetrieben; die Leistung beträgt ebenfalls 67,5 kW/92 PS. Voll-LED, 5-Zoll-TFT-Display mit Konnektivität, selbstrückstellende Blinker, verschiedene Fahrmodi, wählbare Traktionskontrolle und einige andere Details zeigen, dass Honda an die neue Transalp hohe Ansprüche stellt.

Honda bringt die Transalp zurück. Auf der Eicma ist die Mittelklasse-Reiseenduro als XL750 Transalp zu sehen.

Honda bringt die Transalp zurück. Auf der Eicma ist die Mittelklasse-Reiseenduro als XL750 Transalp zu sehen.

Die neue Honda CL500 ist inspiriert von den Honda CLs der 1960er- und 1970er-Jahre. Sie kombiniert Retrocharme mit aktueller Technologie. Der Zweizylinder-Paralleltwin entstammt der CB500-Familie; in der CL500 leistet das Triebwerk 34 kW/47 PS. Dank kurzer Übersetzung soll die CL500 quicklebendig sein. Stahlrahmen, 19-Zoll-Vorderrad, zwei Federbeine hinten, Gabelfaltenbälge und seitliche Tankpads sind Kennzeichen des Halbliter-Retrobikes.

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Die Honda CMX1100T Rebel ist im Bobberstil gehalten; sie ist die Touringversion der Basis-Rebel. Angetrieben wird sie vom gleichen Zweizylindertwin mit 1.084 ccm Hubraum und 64 kW/87 PS Leistung und 98 Nm Drehmoment. Als Besonderheit liefert Honda die große Rebel – es gibt auch eine 500er-Version – auf Wunsch auch mit einem Doppelkupplungsgetriebe aus, das auch automatisch die Gänge wechselt. Es erhöht nicht nur den Komfort, sondern auch das Gewicht von 233 auf 248 Kilogramm. Als T-Version verfügt die 1100er-Rebel über eine Halbverkleidung, einen Windschild und ein Seitenkofferset mit insgesamt 35 Liter Volumen.

Die Honda CMX1100T Rebel ist im Bobberstil gehalten.

Die Honda CMX1100T Rebel ist im Bobberstil gehalten.

Als erstes von mindestens zehn bis 2025 geplanten Elektrozweirädern präsentiert Honda in Mailand den EM1 e, ein Elektromoped. Es richtet sich an die jüngste Zielgruppe und ist für den urbanen Einsatz gedacht. Der Energievorrat soll für 40 Kilometer Strecke reichen, der Akku ist herausnehmbar; er soll zu Hause wieder aufgeladen werden können.

Kurven-ABS jetzt bei Ducati an Bord

Bei Ducati hat man für die kommende Saison die drei Scrambler-Versionen Icon, Full Trottle und Nightshift vorbereitet. Sie weisen ein neu konstruiertes Fahrwerk auf, sind um vier Kilogramm leichter und bringen eine Reihe technischer Neuerungen mit. So gibt es künftig ein Ride-by-Wire-Drosselklappenmanagement, Basis sowohl für die Einführung einer Traktionskontrolle, die zwei Fahrmodi „Road“ und „Wet“ und auch für die Installation eines Quickshifters zum kupplungslosen Gangwechsel. Neu ist die Installation eines Kurven-ABS. Ebenfalls neu für die Scrambler-Familie ist die Ausrüstung mit einem 4,3 Zoll großen Farb-TFT-Display im Cockpit. Es ist für die zusätzliche Ausrüstung mit dem Ducati Multimediasystem vorgesehen.

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Stilistisch bedeutsam ist der neue Stahltank; seine Flanken können von den Kunden und Kundinnen individuell gestaltet werden. Die Version Icon repräsentiert den puristischen Gedanken der Ducati Scrambler, die Full Throttle mit ihrer Flattrack-Optik gibt sich betont sportlich und die Nightshift weist eine Reihe klassischer Elemente auf. Der luft-/ölgekühlte Zweizylindermotor bleibt in Hubraum (803 ccm) und Leistung (53,5 kW/73 PS) unverändert. Alle Versionen sind ab März zusätzlich auch mit 35 kW/48 PS Leistung für die Führerscheinklasse A2 erhältlich.

Suzuki zeigt in Mailand die Reiseenduro V-Strom 800 DE; sie ersetzt die bisherige V-Strom 650 und orientiert sich stark an der noch jungen V-Strom 1050. Der Antrieb erfolgt durch einen neu entwickelten flüssigkeitsgekühlten Zweizylinder-Reihenmotor mit 776 Kubikzentimetern Hubraum und einer 270-Grad-Zündfolge; die Leistung beträgt 62 kW/84 PS, das maximale Drehmoment wird mit 78 Nm angegeben. Bemerkenswert ist die Ausrüstung des Triebwerks mit gleich zwei Ausgleichswellen.

Die neue Suzuki GSX-8S hat 61 kW/83 PS.

Die neue Suzuki GSX-8S hat 61 kW/83 PS.

Eine Reihe elektronischer Fahrhilfen zeigt, dass Suzuki die V-Strom 800 DE im technisch anspruchsvollen Wettbewerbsfeld platzieren will. So finden sich eine mehrfach einstellbare Traktionskontrolle, ein Quickshifter, diverse Fahrmodi und ein Fahrwerk mit langen Federwegen von 22 Zentimetern; die Sitzhöhe ist mit 85,5 Zentimetern noch moderat ausgefallen, das fahrfertige Gewicht von 230 Kilogramm liegt ebenfalls im üblichen Rahmen. Serienmäßig kommt die Mittelklasse-Reiseenduro mit einem 5-Zoll-TFT-Display, Voll-LED-Beleuchtung, einer Dreischeiben-Bremsanlage sowie mit Speichenrädern.

Suzuki mit neuem Nakedbike

Vom gleichen Motor mit hier 61 kW/83 PS Leistung (Verbrauch 4,2 l/100 km) wird die ebenfalls neue Suzuki GSX-8S angetrieben; bei ihr handelt es sich um ein Nakedbike. Es hat drei Fahrmodi, einen bidirektionalen Quickshifter und eine dreifach einstellbare Traktionskontrolle. Die fahrfertig 202 Kilogramm leichte neue Suzuki ist ab Frühsommer 2023 erhältlich.

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Yamaha präsentiert als erster japanischer Hersteller ein Motorrad mit adaptiver Geschwindigkeitsregelung. Bei der Tracer 9 GT+ ist das ACC-System mit der elektronischen Federung verbunden, um das Fahrwerk auch bei Geschwindigkeitsänderungen absolut stabil zu halten. Erstmals bei einem Motorrad arbeitet bei dieser Yamaha das Kombibremssystem mit Radarunterstützung, wobei auch die Daten des Sechsachsensensors verwertet werden. Sollte das System erkennen, dass die vom Fahrer ins System eingeleitete Bremskraft nicht ausreicht, um eine Kollision zu verhindern, verstärkt es automatisch den Bremsdruck an Vorder- und Hinterrad.

Yamaha präsentiert mit der Tracer 9 GT+ als erster japanischer Hersteller ein Motorrad mit adaptiver Geschwindigkeitsregelung.

Yamaha präsentiert mit der Tracer 9 GT+ als erster japanischer Hersteller ein Motorrad mit adaptiver Geschwindigkeitsregelung.

Neu an der Tracer 9 GT+ ist zudem ein 7-Zoll-Vollfarb-TFT-Display. Es bietet drei Darstellungsmodi. Konnektivität ist selbstverständlich. Mit Smartphonehilfe lässt sich ein Vollbild-Navigationssystem von Garmin realisieren. Zudem verfügt die Tracer 9 GT als erste Yamaha über einen Quickshifter der dritten Generation; dabei kann beim Gangwechsel der Tempomat aktiviert bleiben. Weitere Verbesserungen gibt es bei den semiaktiven Fahrwerkskomponenten, den wählbaren Fahrmodi und bei den Lenkerschaltern. Erstmals bei einem japanischen Hersteller sind sie hinterleuchtet.

Auch die Touringmodelle Tracer 7 und Tracer 7 GT hat Yamaha für 2023 überarbeitet.

Auch die Touringmodelle Tracer 7 und Tracer 7 GT hat Yamaha für 2023 überarbeitet.

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Auch die Touringmodelle Tracer 7 und Tracer 7 GT hat Yamaha für 2023 überarbeitet. Beide erhalten TFT-Displays. Zudem gibt es neue Multifunktions-Lenkerschalter. Die Telegabel ist nun überarbeitet, die vorderen Bremsscheiben werden größer. Bei der Tracer 7 GT erstrecken sich die Verbesserungen auch auf eine neue, deutliche größere Scheibe, die Komfortsitzbank und den nun serienmäßigen Gepäckträger.

Ebenfalls modellgepflegt stellt sich das Dreiradmotorrad Niken GT dar: Es wird nun vom Motor der aktuellen MT-09 mit 890 Kubikzentimetern Hubraum angetrieben.

Ebenfalls modellgepflegt stellt sich das Dreiradmotorrad Niken GT dar: Es wird nun vom Motor der aktuellen MT-09 mit 890 Kubikzentimetern Hubraum angetrieben.

Ebenfalls modellgepflegt stellt sich das Dreiradmotorrad Niken GT dar: Es wird nun vom Motor der aktuellen MT-09 mit 890 Kubikzentimetern Hubraum angetrieben und ist deshalb durchzugsstärker und leistungsfähiger. Bei der Niken GT erstrecken sich die Änderungen zum bisherigen Modell auf Elektronik, Fahrwerk und Ergonomie. Die neue Ausführung, die wie bisher über eine Neigungselektronik verfügt, soll bereits ab Februar verfügbar sein.

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