Deshalb sollten Sie Insektenreste vom Auto zeitnah entfernen

  • Immer wieder kleben im Sommer Reste von Insekten auf der Motorhaube und der Windschutzscheibe.
  • Damit sie keine langfristigen Spuren hinterlassen, sollten Autofahrende sie schnellstmöglich entfernen.
  • Hausmittel sollten aber besser nicht zum Einsatz kommen.
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Köln. Im Sommer sind Autofront und Windschutzscheibe oft übersät mit schmierigen Insektenresten. Generell entfernt man diese besser schnellstmöglich, rät die „Auto Zeitung“ (15/2021). Ansonsten können sie sich mit der Zeit regelrecht einbrennen und den Klarlack schädigen. Auch von der Scheibe gehen sie zuweilen schwer ab.

Aber Vorsicht: Vor Kurven oder in brenzligen Situationen betätigt man besser nicht unbedacht die Scheibenwischer. Denn auch wenn ein Sommermittel mit Proteinlösern im Wischwasserbehälter ist: Manchmal braucht es mehrere Wischbewegungen, bis der angelöste Insektenschmutz die Sicht freigibt – und bis dahin ist gefährlicher Blindflug angesagt. Wer noch einen Winterreiniger im Behälter hat, muss mit noch mehr Schmiererei rechnen. So nutzt man besser Pausen, um Scheiben und Scheinwerferabdeckungen vom Dreck zu befreien.

Am Ende der Fahrt greift man dann aber besser zeitnah zu Putzmitteln. Denn angetrocknete Insektenreste sind eine Mixtur aus Eiweiß, Flügelresten und Chitinpanzern. Diese kann sich nach Tagen und erst recht nach Wochen begünstigt durch Sonne und Motorwärme regelrecht in den Lack einbrennen. Am besten arbeitet man im Schatten.

Besser keine Hausmittel nutzen

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Hausmittel wie Spülmittel oder Topfbürsten sollten Autobesitzer nicht nutzen. Was für Küche und Haushalt gut ist, kann für manche Autoteile unverträglich sein. Besser zu Wasser, weichen Schwämmen und Mikrofasertüchern greifen. Auch ein Rest von einem Veloursteppich kann sich eignen. Der Zubehörhandel hält zudem spezielle Insektenschwämme parat.

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Sollte Wasser alleine nicht reichen, kann für rund zehn Euro auch ein spezieller Insektenentferner zum Einsatz kommen. Der ist aber stets penibel nach Anleitung zu benutzen. Die „Auto Zeitung“ rät, möglichst bald nach deren Einsatz durch eine Waschanlage zu fahren, um Rückstände aus Karosserieritzen zu entfernen.

RND/dpa

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