Zweiter Wahlgang bei ZDF-Intendantenwahl ohne Entscheidung

  • Am Freitag soll der Nachfolger von Thomas Bellut als ZDF-Intendant gewählt werden.
  • Doch auch nach dem zweiten Durchgang kann keiner der Kandidaten die nötige Mehrheit erreichen.
  • ZDF-Programmchef Norbert Himmler noch ARD-Hauptstadtstudioleiterin Tina Hassel liegen bei der Anzahl der Stimmen eng beieinander.
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Mainz. Bei der Wahl einer neuen Intendantin oder eines neuen Intendanten beim Zweiten Deutschen Fernsehen hat auch der zweite Wahlgang noch keine Entscheidung gebracht. Weder ZDF-Programmchef Norbert Himmler noch ARD-Hauptstadtstudioleiterin Tina Hassel kamen am Freitag auf die erforderliche Mehrheit von mindestens 36 Stimmen der 60 Fernsehratsmitglieder. Auf Himmler entfielen 32 Stimmen, auf Hassel 28. Enthaltungen gab es nicht.

Zuvor hatte Himmler im ersten Wahlgang 34 Stimmen auf sich verbuchen können, Hassel kam auf 24. Es gab zudem 2 Enthaltungen. Ob es noch am Freitag einen dritten Wahlgang gibt, blieb zunächst unklar. Der Fernsehrat unterbrach zunächst die Sitzung bis 12.50 Uhr.

Der amtierende ZDF-Intendant Thomas Bellut hatte sich nicht mehr um eine dritte Amtszeit beworben und hört im März 2022 auf. Neben Himmler (50) und Hassel (57) gab es für die Wahl keine weiteren zugelassenen Kandidaten.

RND/dpa

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