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„Zwangsarbeiter*innen“: Deshalb wird im „Tatort“ gegendert

Franziska Tobler (Eva Löbau, Mitte) und Friedemann Berg (Hans-Jochen Wagner) verhören die Angehörige Gesine Rathmann (Jenny Schily, links).

Zwangsarbeiter – Pause – innen. Von diesen sprach Firmenerbin Gesine Rathmann im „Tatort: Was wir erben“, der am Sonntagabend im Ersten lief. Rathmann, gespielt von Jenny Schily, hat etwas getan, womit sich in Deutschland viele noch schwertun: gendern. Sie nutzte nicht die maskuline Form von Personenbezeichnungen, sondern setzte die feminine dahinter.

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Beim Publikum des Krimiklassikers sorgte das am vergangenen Sonntagabend im Netz für kontroverse Diskussionen. Die eine Fraktion feierte den „Tatort“ dafür, zu gendern und Frauen damit auch sprachlich sichtbarer zu machen.

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Doch überall kam das nicht gut an.

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Viele sind nämlich genervt von dieser Wandlung der Sprache. „Unsinnig“ sei das, „Gehirnwäsche“, „Schwachsinn“ oder gar „gruselig“ und „unzumutbar“, schrieben Zuschauer. Andere kritisieren eine Art Erziehung der Gesellschaft.

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Der SWR erklärt das Gendern so: „Dass die Unternehmerserbin Gesine, nach dem Beispiel ihrer eine Generation jüngeren Nichte Toni, beiläufig von Arbeiterinnen spricht und dabei eine Genderpause macht, passte einfach sehr gut zu der von Jenny Schily gespielten Figur, die nach außen politisch korrekt ist. Und dabei doch ein großes Familiengeheimnis bewahrt. Die Kommissar*innen kommen diesem Geheimnis ganz ohne zu Gendern auf die Spur, was wiederum zu den von Eva Löbau und Hans-Jochen Wagner gespielten Figuren passt“, so Sendersprecherin Annette Gilcher gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

Beim SWR bemühe man sich generell um eine gendersensible Sprache: „Unsere Drehbuchautorinnen und Drehbuchautoren finden die jeweils authentische Sprache für die Figuren eines ‚Tatorts‘. Sehr passend zum Realismuskonzept des ‚Tatorts‘ können uns im Krimi so Menschen begegnen, die so unterschiedlich sprechen wie die Menschen im wirklichen Leben“, sagt Gilcher.

RND/msk/goe

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