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„WSMDS“: Bastian Pastewka begeistert als Showmaster – und bringt Chaos-Managerin „Regine“ zurück

  • Schauspieler Bastian Pastewka war am Dienstagabend Showmaster der Pro-Sieben-Quizshow „Wer stiehlt mir die Show?“.
  • Bei TV-Kolleginnen und ‑Kollegen sorgt seine Moderation für Begeisterungs­stürme.
  • Fans der Amazon-Sitcom „Pastewka“ konnten sich derweil über ein Wiedersehen mit Chaos-Managerin „Regine” freuen.
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Berlin. Die Show ist erst wenige Minuten on air, da sorgt Bastian Pastewka schon für schmelzende Herzen seiner Fernseh­kolleginnen und ‑kollegen. „Meine TV-Seele möchte dich innig umarmen, @pastewka!“, twittert beispielsweise Moderator Daniel Boschmann am Abend. Katrin Bauerfeind schwärmt: „Das, was @pastewka an Unterhaltung aufs Showparkett schmeißt, mit so viel Herz und Hingabe, das rührt einen zu Tränen.“ Es sei „so schön, wenn jemand Fernsehen so kann und liebt, wie man’s eigentlich gar nicht mehr hat“.

Pastewka, bekannt als Fernseh-Nerd vor dem Herrn, ist am Dienstagabend Moderator der Pro-Sieben-Show „Wer stiehlt mir die Show?“. Bei der Sendung treten verschiedene prominente Kandidatinnen und Kandidaten gegeneinander an – der Sieger oder die Siegerin gewinnt die Moderation der nächsten Ausgabe. Pastewka, Sieger der vergangenen Sendung, hat am Dienstagabend seinen großen Auftritt aus Showmoderator – und liefert fulminant ab.

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Schon das Opening der Quizsendung sorgt bei Fans für Begeisterung – denn eigens für das Format bringt Pastewka eine kleine Fortsetzung seiner inzwischen beendeten Amazon-Sitcom „Pastewka“ zurück. Zunächst klimpert die bekannte Titelmelodie der Serie, dann taucht Chaos-Managerin „Regine“ im Bild auf, gespielt von Sabine Vitua. Pastewka selbst läuft in der Szene an seiner Villa in Köln-Marienburg vorbei und beschwert sich wie gewohnt am Telefon.

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Erinnerungen an Kultserie

Die „Pro-Sieben-Kiste“ laufe „völlig aus dem Ruder“, „Regine“ solle ihn da herausholen, poltert Pastewka in gewohnter Manier. „Warum hast du mir denn nicht gesagt, dass ich da die ganze Sendung moderieren muss?“ „Regine“ nippt wie gewohnt an ihrem Drink und kontert teilnahmslos: „Na und? Ist doch nichts dabei.“

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Doch Pastewka gibt nicht auf: Seine Serienfreundin „Anne“ solle ihm ein Attest schreiben – „ich kann ihre Unterschrift. Aber du holst mich da heute noch raus.“ Doch die Managerin spielt nicht mit, wie immer. Am Ende steht Pastewka auf der Straße und schreit verzweifelt in den Himmel.

Auf Twitter löst der Clip Begeisterung aus: „Bestes Intro, Pastewka! Darauf einen Drink mit Regine“, schreibt beispielsweise einer. Andere schwelgen in Erinnerungen an die einstige Kultserie.

„Peter Frankenfeld wäre stolz auf dich“

Kurz darauf beginnt die ungewöhnliche Quizshow: Pastewka tritt in Smoking und mit Fliege auf und singt den Song „Der herrlichste Beruf der Welt” von Show-Urgestein Peter Alexander – umringt von Tänzerinnen mit großen, weißen Fächern und Feuerwerk. Ein Fernsehorchester begleitet ihn. Auch Pastewkas Kultfigur „Wolfgang“ hat einen kurzen Auftritt, zumindest sein Dialekt: „Hier ist was los, Freunde.“ Als Quizkandidaten und ‑kandidatinnen sind neben Joko Winterscheidt auch Shirin David und Teddy Teclebrhan dabei. Als Wildcard-Gewinnerin kämpft die 30-jährige Laura aus Hamburg um den Sieg.

In den folgenden Minuten liefert Pastewka eine Hommage an das Fernsehen der frühen Jahre ab, moderiert die Quizshow, als hätte er nie etwas anderes gemacht, und macht sogar aus den mäßig unterhaltsamen Witzen von Joko Winterscheidt noch einen Lacher. „Peter Frankenfeld wäre stolz auf dich“, schreibt ein Twitter-User. Selbst die Namen der Spiele sind angelehnt an bekannte Shows der Fernsehgeschichte: “Spaß am Dienstag”, “Gestatten Sie” und “Wer dreimal lügt”.

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„Liebevolle Hommage an das Fernsehen von früher“

Nicht nur Fernsehkolleginnen und ‑kollegen applaudieren dem Schauspieler in den sozialen Netzwerken. Der Autor Matthias Kalle schreibt beispielsweise: „Was @pastewka da gerade auf @ProSieben veranstaltet, ist eine Liebeserklärung an die deutsche Fernseh­unterhaltung der vergangenen 50 Jahre. Und vielleicht wird es der Höhepunkt. Verneigung, Bastian Pastewka.“ Frederic Servatius schreibt: „Dank @pastewka schon jetzt die beste Ausgabe von #WSMDS. Liebevolle Hommage an das Fernsehen von früher.“

Die Twitter-Nutzerin @kaeptnlisbeth findet: „Bastian Pastewka hat das Potenzial dieser Show auf einem komplett neuen Level ausgeschöpft. Glaube, selbst Joko war nicht bewusst, wie viel die Show eigentlich noch kann. Find den Moderatoren­wechsel megagut gelungen und umgesetzt, und superwichtig fürs Original-Handschlag.“ Andere fordern: „Gebt dem Mann eine eigene Show!“

Im Vorfeld hatte Pastewka großmütig angekündigt: „Ich bin hier, um dieser Show die nötige Klasse zu geben, die sie mit ihrem aktuellen Moderator Joachim Winterscheidt leider niemals haben wird.“ Wo er recht hat, hat er recht.

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Am Ende gewann übrigens Rapperin Shirin David die Rateshow. Sie wird die Sendung in der kommenden Woche moderieren.

RND/msc

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