“World Wide Wohnzimmer”: So läuft das deutsche ESC-Halbfinale ab

  • Welche Länder wählt Deutschland in sein eigenes Eurovisions-Finale, nachdem der große internationale ESC in der Coronavirus-Krise abgesagt worden ist?
  • Das soll am späten Samstagabend feststehen.
  • Die zehn am Ende Ausgewählten aus dem Ausland stehen am 16. Mai in einer Finalshow im Ersten zur Abstimmung.
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Hamburg/Köln. In einem von der ARD organisierten deutschen Eurovision-Song-Contest-Halbfinale an diesem Samstag (ab 20.15 Uhr) können Fernsehzuschauer zehn ESC-Teilnehmer für eine Finalshow am nächsten Samstag wählen. Für Deutschland kann nicht votiert werden. Die Auswahl, wer am besten gefällt, ist schon seit Freitag unter "https://voting.eurovision.de" möglich.

In der rund dreistündigen Sendung "World Wide Wohnzimmer - das ESC-Halbfinale 2020" am Abend beim ARD-Kanal One präsentieren Dennis und Benni Wolter mit Peter Urban und dem Youtuber Freshtorge alle 41 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen ESC mit ihren Musikvideos. Auch ein Clip von Ben Dolic ("Violent Thing") ist zu sehen, der deutsche Teilnehmer steht aber nicht zur Wahl.

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65. Eurovision Song Contest wegen Coronavirus abgesagt

Die zehn am Ende Ausgewählten aus dem Ausland stehen am 16. Mai in einer von Barbara Schöneberger moderierten Finalshow im Ersten zur Abstimmung. Auch dort kann dann nicht für den deutschen Beitrag gestimmt werden.

Der reguläre 65. Eurovision Song Contest in Rotterdam wurde wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Das ESC-Ersatzprogramm am 16. Mai besteht nun im Ersten aus dem deutschen Finale in Hamburg (20.15 bis 21.55 Uhr) und einer internationalen Show ohne Voting namens "Europe Shine A Light" im Anschluss.

“Free European Song Contest”-Show organisiert von Stefan Raab

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Bei ProSieben läuft zudem ein etwa vierstündiger "Free European Song Contest", organisiert von Stefan Raab, den die Dragqueen Conchita Wurst mitmoderiert, die 2014 den ESC für Österreich gewann.

Die Halbfinalmoderatoren Benjamin und Dennis Wolter sagten laut federführendem NDR, sie freuten sich, "in diesem Jahr jedem der 41 Künstlerinnen und Künstler die wohlverdiente Bühne zu bieten und wenigstens einen Bruchteil der 200 Millionen ESC-Fans zu erreichen".

RND/dpa

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