Woody Allen und Amazon einigen sich außergerichtlich

  • Woody Allen hat Amazon auf 68 Millionen Dollar wegen Vertragsbruchs verklagt.
  • Nach den Missbrauchsvorwürfen hatte sich Amazon geweigert, Allens neusten Film zu zeigen.
  • Nun haben sich beide Parteien außergerichtlich geeinigt.
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Der Versand- und Streamingriese Amazon und Woody Allen (83) haben ihren Rechtsstreit beigelegt. Das berichtet das US-Branchenblatt „Variety“. Demnach hätten beide Seiten am Freitag vor Gericht angegeben, dass man sich geeinigt habe. Genaue Details zu der außergerichtlichen Übereinkunft sind nicht bekannt.

Der Regisseur hatte Amazon im Februar einen vermeintlichen Vertragsbruch vorgeworfen und das Unternehmen auf 68 Millionen US-Dollar (umgerechnet rund 61,5 Millionen Euro) verklagt. Nachdem Allens Adoptivtochter Dylan im Zuge der #MeToo-Bewegung ihre Missbrauchsvorwürfe gegen den Regisseur erneuert hatte, hatte Amazon sich geweigert, seinen neuen Film „A Rainy Day in New York“ zu veröffentlichen. Auch drei weitere Projekte seien eingestampft worden.

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Allen hatte behauptet, dass Amazon schon zuvor bewusst gewesen sein musste, dass es diese „25 Jahre alten, haltlosen Anschuldigungen“ gegeben habe.

RND/wue/spot