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„Klimawandel nicht mehr aufzuhalten“

„Wirtschaft vor acht″-Moderatorin Anja Kohl spricht Klartext zur Klimakatastrophe

Moderatorin Anja Kohl, die in der Sendung „Wirtschaft vor acht“ die Börsennachrichten übernimmt, setzte am Montag kurzerhand auf „Klima vor acht“: „Wir spüren den Klimawandel am eigenen Leib“, erklärte die Wirtschaftsjournalistin.

Moderatorin Anja Kohl, die in der Sendung „Wirtschaft vor acht“ die Börsennachrichten übernimmt, setzte am Montag kurzerhand auf „Klima vor acht“: „Wir spüren den Klimawandel am eigenen Leib“, erklärte die Wirtschaftsjournalistin.

Eigentlich übernimmt Anja Kohl in der Sendung „Wirtschaft vor acht“ die Börsennachrichten, in der jüngsten Ausgabe vom Montagabend sprach sie allerdings explizit über den Klimawandel. „40 Grad in Deutschland und es wird noch heißer. Italien trocknet aus, in Frankreich, Spanien und Portugal wüten Waldbrände“, schilderte Kohl die Lage und wurde unmissverständlich in ihrer Haltung: „Wir spüren den Klimawandel am eigenen Leib. Die Erde stößt an ihre planetaren Grenzen. Aufzuhalten ist der Klimawandel nicht mehr. Einige Jahre bleiben uns, um die Verluste zu begrenzen.“

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Das dreiminütige Video wurde auch in der ARD Mediathek veröffentlicht und generierte allein auf Twitter bis Dienstagnachmittag bereits über Tausende Likes. Bei Twitter lobten viele Nutzerinnen und Nutzer die Aussagen: „Vielen Dank an Anja Kohl“, schrieb jemand, ein anderer: „Wow, so eindeutig hört man das in der Wirtschaftsberichterstattung im deutschen Fernsehen auch selten.“

+++ Alle Entwicklungen zur Hitzewelle im Liveblog +++

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„Die Katastrophen häufen sich, die Kosten steigen“

„Die Katastrophen häufen sich, die Kosten steigen“, sagt Anja Kohl in ihrem Beitrag, um dann eben doch noch die Brücke zur Wirtschaft zu schlagen. Die durch den Klimawandel verursachten Schäden seien allein für Deutschland in den Jahren von 2000 bis 2021 mit mindestens 145 Milliarden Euro zu beziffern, mehr als 7000 Menschen seien allein in Deutschland daran gestorben. „Klimaschäden treffen Menschen, Eisbären und Korallenriffe – und auch Unternehmen und Arbeitsplätze“, sagte die Moderatorin, die in aller Kürze die Wechselwirkungen von Klima und Wirtschaft darzulegen versuchte und gegen Ende natürlich auch noch auf den DAX zu sprechen kam: Er steige, genau wie die Temperaturen.

Özden Terli: „Hitze ist tödlich“

Anja Kohl ist selbstredend nicht die einzige prominente Persönlichkeit, die sich in diesen heißen Tagen zum Klimawandel äußert. Michael Bloss (Bündnis 90/Die Grünen), Mitglied des Europäischen Parlaments, teilte einen Tweet mit den Worten: „Die Daten aus dem Dürremonitor des @UFZ_de sind beunruhigend – sehr beunruhigend.“ Auch der Meteorologe und ZDF-Wetterexperte Özden Terli äußerte sich auf Twitter über die aktuellen Hitzewellen. Er veröffentlichte ein Bild mit den Wetteraussichten und schrieb: „Massenhaft 37, 38, 39 und ein dutzend 40-er für Dienstag. Luftmasse aus der Wüste, anormal für Deutschland. Hitze ist tödlich.“

Auf der Twitter-Seite der ZDF-„heute-show“ nahm man die Sache hingegen wie gewohnt mit Humor. Dort wurde ironisch gepostet, dass im Juli in Nordrhein-Westfalen bis zu 45 Grad erwartet würden und man die WM gar nicht hätte nach Katar legen müssen. Das Satiremagazin „Extra 3″ stellte die Frage, ob man die Hitzewelle nicht einfach in den Winter hätte verlegen können.

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RND/Teleschau

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