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William Shatner: Absetzung von „Star Trek“ war „Tiefpunkt in meinem Leben“

  • Vor 55 Jahren lief die erste „Raumschiff Enterprise“-Episode, am 8. September wird weltweit der „Star Trek“-Day gefeiert.
  • William Shatner, der einst Captain Kirk auf der Enterprise verkörperte, gab „USA Today“ nun ein launiges Interview.
  • Darin sprach er über das Ende der Originalserie, die Mondlandung und den Tod Leonard Nimoys.
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Am 8. September feiern „Trekkies“ jedes Jahr den „Star Trek“-Day, 2021 jährt sich die Ausstrahlung der ersten Folge „Raumschiff Enterprise“ (Originaltitel: „Star Trek“) zum 55. Mal - und das Sci-Fi-Franchise hat offenbar nichts von seiner Faszination verloren. Wie Paramount kürzlich bekannt gab, steht für 2023 wieder ein „Star Trek“-Teil in den Startlöchern, mit Matt Shakman als Regisseur und JJ Abrams als Produzent. Passend dazu sprach „USA Today“ mit dem inzwischen 90-jährigen William Shatner, der einst als Captain Kirk das Kommando über die Enterprise hatte, über das Franchise.

Darin wurde Shatner darauf angesprochen, ob er im kommenden Film nicht nochmal die Rolle des Captain Kirks übernehmen wolle: „Wir müssen einen Prime-Kirk sehen, der 55 Jahre später spielt und vielleicht 20 Pfund schwerer ist. Wie würden Sie das erklären? Das ist ihr Dilemma“, antwortete der kanadische Schauspieler humorvoll.

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1969, als die Originalserie abgesetzt wurde, war dies für Shatner „ein Tiefpunkt in meinem Leben“. Er beschreibt das Ende als „das letzte Kapitel, soweit es mich zu dieser Zeit betraf.“ Aber wie das Leben so spiele, komme manchmal das, was unten ist, auch wieder hoch - ebenso wie er.

Mondlandung? Shatner: „Ich fühlte mich als Teil der Sache“

Auf seinem introspektiven Spoken-Word-Album „Bill“, welches am 24. September erscheint, spricht er über die erste Mondlandung im Jahr 1969. „Ich war als Captain Kirk in Cape Canaveral gewesen und wurde mit einem roten Teppich begrüßt“, berichtet er „USA Today“ von einer Werbeaktion für die erste Mondlandung. „Als unsere ‚Star Trek‘-Einschaltquoten stiegen, wurde mehr Geld für das Raumfahrtprogramm bewilligt. Ich fühlte mich also als Teil dieser Sache“, so Shatner. „Und ich liege auf einem Bett in einem Wohnmobil, schaue durch ein Fenster auf den Mond und sehe das auf einem kleinen Vier-Zoll-Schwarz-Weiß-Fernseher auf meinem Bauch“, berichtet der Schauspieler. Damals sei er am Tiefpunkt gewesen und habe Sommertheater auf Long Island gespielt.

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Auch über den Tod seines Schauspiel-Kollegen Leonard Nimoy, der damals Mr. Spock verkörperte, singt William Shatner auf dem Album - er widmete ihm einen eigenen Song. An seiner Beerdigung an einem Sonntagmorgen konnte der Schauspieler nicht teilnehmen, da er einer Wohltätigkeitsveranstaltung des Roten Kreuzes zugesagt hatte. „Alles stirbt. Alles wird zu Staub. Das Einzige, was bleibt, sind unsere guten Taten, das ist das Vermächtnis“, erklärt Shatner.

Ob das Lied ein Signal an das Universum ist, dass er immer noch an seinen Freund denkt? Darauf gab der 90-Jährige eine gewitzte Antwort: „Es war dieses Signal, keine Frage, an alles Leben im Universum. Oder ein Signal, das Album zu kaufen, schätze ich.“

RND/Teleschau

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