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„Wer wird Millionär?“: Psychologe verzockt 124.000 Euro – und bekommt zweite Chance im Februar

  • Ein Mann, der wegen einer nicht ganz eindeutigen Frage bei „Wer wird Millionär?“ von 125.000 auf 1000 Euro zurückgefallen ist, bekommt eine neue Chance.
  • Im Februar darf er noch einmal auf dem Ratestuhl von Günther Jauch Platz nehmen.
  • RTL räumte ein, dass es auf die Frage nach dem Lied „Vogelhochzeit“ mehrere richtige Antworten gibt.
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Köln. Es ging um 125.000 Euro, die Vogelhochzeit – und eine nicht ganz eindeutige Frage. Nämlich: Welch ein Vogel ist im bekannten Volkslied der Bräutigam? Kandidat Niklas Bayer-Eynck setzte bei „Wer wird Millionär?“ auf seinen Joker und loggte als Antwort Amsel ein. Das war das Aus für den 31-Jährigen in der RTL-Quizshow am Montag.

Nun entschied der TV-Sender: Der Kandidat bekommt eine neue Chance. Der Grund: Die Frage bezog sich auf den Text von Heinrich Hoffmann von Fallersleben und Ernst Richter aus dem Jahr 1842, in dem es heißt: „Es wollt ein Vogel Hochzeit machen, in dem grünen Walde. Didirallala, didiralla, rallala. Die Drossel war der Bräutigam, die Amsel war die Braute.“

RTL räumt Fehler bei Frage zur „Vogelhochzeit“ ein

Doch außer jenem Text existieren zahlreiche weitere Fassungen von Liedern zur Vogelhochzeit – etwa ein 200 Jahre älteres Lied, in dem die Rollen vertauscht sind: Amsel als Bräutigam, Drossel als Braut, etwa in dem Stück „Der Stigelitz“. „Aufgrund der Existenz dieser älteren Version hat RTL entschieden, dem unglücklich ausgeschiedenen Niklas Bayer-Eynck eine zweite Chance zu geben“, teilte der Sender mit.

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Schon am Freitag, 5. Februar, wird der Psychotherapeut erneut bei Günther Jauch auf dem Stuhl Platz nehmen. Der Kandidat freut sich über die Wendung: „Ich freue mich riesig, dass ich eine zweite Chance bekommen habe und danke RTL herzlich dafür. Ich kann es immer noch nicht glauben, dass ich noch einmal bei Günther Jauch von Anfang an spielen darf.“

RND/msk

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