„Wer wird Millionär?“-Kandidatin verzweifelt an 200-Euro-Frage

  • Auf dem „Wer wird Millionär?“-Quizstuhl nimmt am Montagabend Kandidatin Christine Schorer Platz – und geht beinahe mit leeren Händen nach Hause.
  • Minutenlang verzweifelt sie an der 200-Euro-Frage, im Publikum leidet ihr Ehemann mit.
  • Ein Joker hilft am Ende.
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Hannover. Das wäre ärgerlich gewesen: „Wer wird Millionär?“-Kandidatin Christine Schorer ist in der am Montagabend ausgestrahlten Sendung um ein Haar an der 200-Euro-Frage gescheitert. Fast zehn Minuten überlegte die vierfache Mutter aus Tannhausen in Bayern, bis der Publikumsjoker sie erlöste.

Dabei startete der Auftritt in der RTL-Quizshow sogar vielversprechend: Auf die Auswahlfrage „Was wird auch Butterfrucht genannt und ist in jeder Obst- und Gemüseabteilung zu finden?“ ordnete sie in nur 1,95 Sekunden die zur Antwort „Avocado“ gehörenden Silben korrekt an. Da war sogar Günther Jauch überrascht: „Wie haben Sie das so schnell geschafft?“

Hatte die Kandidatin bis dahin noch einen kühlen Kopf bewahrt, änderte sich das auf dem Ratestuhl blitzartig: „Ich bin jetzt ganz aufgeregt“, sagte Schorer und trank einen Schluck Wasser. Der Moderator antwortete ironisch: „Das ist hier ganz ungewöhnlich in dieser Sendung und führt im Allgemeinen dazu, dass man innerhalb der ersten fünf Fragen scheitert.“

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Wie recht er damit beinahe haben würde, ahnte Jauch zu diesem Zeitpunkt wohl noch nicht. Denn nach der 50- und der 100-Euro-Frage wusste Schorer plötzlich nicht mehr weiter, als es um 200 Euro ging: „Wo richtig viel los ist, da geht redensartlich die Post ab oder auch die …?“, wollte Jauch von ihr wissen. Die Antwortmöglichkeiten: A: Elli, B: Luzi, C: Leni, D: Gerdi. Schorer musste schnell zugeben: „Das ist eine Frage, bei der man ein bisschen auf dem Schlauch steht.“

Publikumsjoker rettet „Wer wird Millionär?“-Kandidatin

Allerdings stellte sich schnell heraus, dass Schorer wohl die Einzige im Studio war, die die richtige Antwort „Luzi“ gerade nicht kannte. Zum Test gab Günther Jauch die Frage an das wegen der Corona-Pandemie ausgedünnte Publikum weiter: „Alle bitte mal aufstehen, die es wissen. Ich suche nach dem einen, der sitzen bleibt.“ Alle standen auf, die Kamera schwenkte dann zu Schorers Ehemann, der sichtlich mit seiner Frau litt.

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Einige für die Kandidatin quälende Minuten später dann die Erlösung: 95 Prozent des Studiopublikums entschieden sich für sie sich für die richtige Antwort B. Aber Moment. Nur 95 Prozent? Ein Zuschauer tippte auf „Leni“ und gab hinterher zu, als Jauch an seinen Platz kam: „Ich wollte einfach mal ins Fernsehen.“

Danach lief es deutlich runder für Kandidatin Christine Schorer, sie nahm am Ende 16.000 Euro mit nach Hause. Von dem Geld will sie sich einen kleinen Diamantring kaufen.

RND

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