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Mit 0 Euro und vier Jokern nach Hause: „Wer wird Millionär?“-Kandidat scheitert an Scherzfrage

Nullnummer: Tobias Hansch ging bei "Wer wird Millionär?" mit leeren Händen nach Hause.

Nullnummer: Tobias Hansch ging bei "Wer wird Millionär?" mit leeren Händen nach Hause.

Jede Wette: Tobias Hansch wird sich selbst in den Allerwertesten beißen wollen. Der 37-jährige Elektrotechniker scheiterte in der aktuellen Ausgabe von „Wer wird Millionär“ (RTL) geradezu spektakulär an der 100-Euro-(Scherz)-Frage. Er war sich zu sicher, die korrekte Lösung zu kennen – und übersah das Offensichtliche.

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So lautete die Frage, die für Hansch nach weniger als zwei Minuten das Aus mit null Euro in der Tasche bedeutete: Wem begegnet man in der norddeutschen Region Dithmarschen zumindest buchstäblich auf jeden Fall? Die Antwortmöglichkeiten: A: Drecksack, B: Arsch, C: Schweinehund oder D: Wichser. Das entscheidende Wort bei dieser Scherzfrage ist „buchstäblich“, denn: Wenn man sich anschaut, welches der Lösungsworte sich buchstäblich im Namen Dithmarschen wiederfindet, ist die Sache glasklar: Antwort B!

Jauch fassungslos: „Wo sind Sie denn heute unterwegs?“

Der Mann mit Nasenring und Hals-Tattoo überlas jedoch diesen entscheidenden Hinweis und ging aus seiner Sicht logisch vor: „Das sind ja alles keine schönen Wörter“, stellte er zunächst treffend fest. Dann bog er gedanklich allerdings komplett falsch ab: „Dithmarschen? Da, würde ich sagen, begegnet man am ehesten Schweinen und Hunden, also Schweinehund.“ Günther Jauch sah das drohende Unheil, wollte helfen, betonte noch einmal, dass es sich um einen buchstäblichen Begriff handelte, nach dem gesucht wird. Doch Hansch war sich sicher. So sicher, dass er nicht mal einen seiner vier Joker einsetzen wollte. Günther Jauch hakte nochmals nach: „Sollen wir es nehmen?“ Hansch antwortete: „Ja!“

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Nachdem die falsche Antwort eingeloggt worden war, wandte sich der Moderator dem Kandidaten mit ernster Miene zu: „Wo sind Sie denn heute unterwegs?“, fragte er und erklärte, was es mit der 100-Euro-Frage auf sich hat: „Buchstäblich heißt, wir gehen nach den Buchstaben! Und wo findet man denn im Wort ‚Dithmarschen‘ einen Schweinehund?“ Der Kandidat begriff erst jetzt, welch‘ großen Fehler er gemacht hatte und fasste sich an den Kopf. „Das ging sehr schnell“, sagte ein fassungsloser Günther Jauch. Der Auftritt dauerte keine zwei Minuten.

Jauch versucht es mit Aufmunterung

Der Moderator versuchte es zunächst mit einer kleinen Aufmunterung: „Es gibt schlimmere Schicksale auf der Welt, deshalb machen Sie sich nichts draus!“ Als der geknickte Kandidat das Studio verlassen hatte, legte Jauch aber noch einmal süffisanter nach: „Er war sich seiner Sache ja so sicher und betreutes Gewinnen ist das ja hier nun auch nicht.“

Manuela Buhmann war sich ihrer Sache hingegen anfangs gar nicht sicher – die Chemielaborantin schlotterte vor Aufregung: „Ich habe so Herzklopfen, ich muss erst mal durchatmen“, gestand sie. Günther Jauch zeigte sich mitfühlend: „Können wir Sie mit irgendetwas beruhigen?“, fragte er nach. Die Antwort der Kandidatin lautete kurz und klar: „Schnaps!“

„Wo hänge ich, Herr Jauch? Ich muss gleich weinen!“

Doch zuvor musste sie erst einmal die 300-Euro-Frage richtig beantworten – auch das eine vermeintlich leichte Scherzfrage: „Als ich meine flippige Freundin am Telefon nach ihrer aktuellen Haarfarbe fragte, antwortete sie: ‚Die ist ..‘.“ A: Ju gendstil b: Bie dermeier C: His torismus oder D: Grün derzeit.

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„Wo hänge ich, Herr Jauch? Ich muss gleich weinen!“, war Buhmann verzweifelt. Dieses Mal griff der Moderator beherzter ein – zu groß war die Gefahr, dass noch jemand mit null Euro nach Hause gehen würde. „Was ist denn da für eine Farbe versteckt?“, half er der Kandidatin auf die Sprünge. Dann endlich sah sie klar: „Wer denkt denn auch an grüne Haare?“, lachte sie erleichtert. Inzwischen war auch der gewünschte Schnaps da, zur großen Freude von Manuela: „Nit lang schnacke, Kopf in de‘ Nacken!“

Schnaps konnte nicht verhindern, dass bei 8000-Euro-Frage Schluss war

Doch auch der Schnaps konnte nicht verhindern, dass bei der 8000-Euro-Frage Schluss war: Fälschlicherweise glaubte die Kandidatin, ein Schädling im Blumentopf sei eine „Jammerlaus“. Die korrekte Antwort „Trauermücke“ kannte weder sie noch ihr Telefonjoker. Den 50:50-Joker hatte Manuela Buhmann da allerdings noch gar nicht gezogen. Dennoch nahm sie ihr Ausschneiden mit viel Humor: „Das ist ja echt zum Trauern, da kann ich jetzt nur noch jammern!“, kalauerte sie in Anspielung auf die Antwortmöglichkeiten und ihren 500-Euro-Gewinn.

Mehr Glück hatte Student Pascal Zrenner, der 16.000 Euro erzockte – genau so viel wie Silvia Kooymans, die ihr „Schnäppchenhaus“ sanieren möchte: „Das Geld geht in die neue Heizung!“. Kandidat Patrick Brinker freute sich über 64.000 Euro – und hätte sogar noch mehr abräumen können. Allerdings ging er auf Nummer sicher.

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RND/Teleschau

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