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  • „Wer wird Millionär?“: 15 Fakten zur Quizshow – wie viel verdient Günther Jauch pro Folge?

1500 Folgen „Wer wird Millionär?“: 15 kuriose Fakten zur Quizshow

  • Am Donnerstagabend läuft auf RTL die 1500. Folge der Quizshow „Wer wird Millionär?“.
  • In diesen haben Moderator Günther Jauch und seine Kandidaten schon allerhand erlebt.
  • 15 kuriose Zahlen und Fakten, die wohl kaum einer auf dem Schirm hat.
Jens Strube
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„Ich kann Ihnen so viel verraten: Es wird so spannend werden und so unberechenbar, dass wirklich der notorische Schulabbrecher hier die Chance zu einem glanzvollen Comeback hat und Nachfahren Einsteins hier schrecklich versagen können.“ Mit diesem Satz begrüßte Moderator Günther Jauch (64) am 3. September 1999 erstmals die RTL-Zuschauer zu „Wer wird Millionär?“.

Ein Satz mit Weitsicht. Hätte der heute 64-Jährige da schon gewusst, was er alles in den folgenden mehr als 20 Jahren Showgeschichte erleben wird, hätte er sicher das erste Mal die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen. 15 kuriose Fakten und Zahlen aus 1499 Folgen „Wer wird Millionär?“.

1. So viele Kandidaten waren bei „Wer wird Millionär?“

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Seit Beginn der Sendung nahmen insgesamt 2950 Kandidaten auf dem Stuhl gegenüber von Quizmaster Günther Jauch Platz.

2. Fragen über Fragen

Den fast 3000 Ratefüchsen stellte Jauch in 1499 Folgen insgesamt fast 38.000 Fragen.

3. Die erste Frage überhaupt lautete ...

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„Besser den Spatz in der Hand als die Taube auf dem ...?“ Die Antwortmöglichkeiten: A: Sofa, B: Klo, C: Grill, D: Dach. Hätten Sie es auf Anhieb gewusst? Bestimmt. Richtig ist natürlich das Dach.

4. Der erste Millionär

Bis zur Millionenfrage schaffte es aber nur ein ausgewählter Kreis. Bisher durften sich gerade einmal 88 Kandidaten an der kniffligen Aufgabe probieren. Der Erste, der sie erfolgreich bewältigte, war Dr. Eckhard Freise. Am 2. Dezember 2000 sicherte sich der Hochschulprofessor den Maximalgewinn – damals noch in D-Mark.

5. Auch Promis konnten überzeugen

Seither gesellten sich zu Freise 15 weitere Millionäre – davon drei Promis. Der erste Star, den Günther Jauch zur Million beglückwünschen durfte, war Oliver Pocher. Er räumte beim 16. „Wer wird Millionär?“-Promi-Special 2008 ab. Auch Thomas Gottschalk und Barbara Schöneberger gewannen den Maximalbetrag.

6. Andere prominente Gäste stürzten ab

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Drei Promikandidaten fielen auf die unterste Gewinnstufe und konnten lediglich 500 oder 1000 Euro erspielen. Judith Williams beantwortete im November 2018 die 125.000-Euro-Frage richtig, lag dann aber bei der 500.000-Euro-Frage falsch. Bitter, sie fiel auf 500 Euro zurück. Genauso ging es Anke Engelke, die im Juni 2020 bei 125.000 Euro falsch einloggte. Beim kürzlichen Zockerspecial scheiterte sie an einer Spargelfrage und nahm am Ende 1000 Euro mit.

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7. Häufigster Promigast bei „Wer wird Millionär?“

Diese Bestmarke kann Anke Engelke dafür so schnell nicht genommen werden. In den bislang über 40 Prominenten-Specials hat sie mit sieben Besuchen bislang am häufigsten von allen Promis auf dem bekannten Quizsessel Platz genommen.

8. Der höchste Gewinn der Sendung war deutlich über einer Million

Einfach mal so 1.538.450 Euro abgezockt: Nadja Sidikjar, Kommunikationstrainerin und Praxismanagerin aus Dresden, hatte bei ihrem Siegeszug im „Jackpot-Special“ von „Wer wird Millionär?“ oftmals mehr Glück als Verstand. Am Ende war Sidikjar das herzlich egal. Sie ging mit der höchsten Gewinnsumme in der „WWM“-Geschichte nach Hause.

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9. Doch es muss nicht immer die Million sein ...

Apropos große Gewinne: 65 Kandidaten krönten sich zu Halbmillionären, drei Gewinner sahnten in Spezialausgaben 750.000 Euro ab und einmal beendete ein Kandidat die Sendung mit 917.600 Euro. Da konnte auch Günther Jauch nur anerkennend gratulieren.

10. Das Alter spielt keine Rolle: Die ältesten Kandidaten

Grund zur Freude hatte 2012 auch Theodor Köster: Der Rentner erspielte sich bei „Wer wird Millionär?“ schlappe 500.000 Euro − mit 77 Jahren. Damit ist Köster bis heute der älteste Kandidat, der sich eine halbe Million Euro sichern konnte.

Noch einmal neun Jahre älter war Karlheinz Reher, als er 2014 auf dem Ratestuhl Platz nahm. Mit 86 Jahren war er der älteste „WWM“-Kandidat einer regulären Sendung. Er bestach mit breitem Wissen und sicherte sich beachtliche 125.000 Euro.

Grund zum Jubeln hatte auch Arno Boecker. Mit seiner Enkelin Thalia erspielte er sich 2015 im Opa-Enkel-Special 32.000 Euro. Der Rentner war zu dem Zeitpunkt bereits 89 Jahre alt. Damit ist er der älteste Ratefuchs in der Geschichte der RTL-Sendung.

11. Aus der Reserve gelockt

Seinen Kandidaten Joker aus den Rippen zu leiern ist seit jeher eine große Freude für Günther Jauch. In der Geschichte von „Wer wird Millionär?“ gelang ihm das bislang knapp 9100-mal. Bei etwa 2800 Fragen holten sich die Kandidaten das Publikum zur Hilfe, fast 2750-mal vertrauten sie auf den 50:50-Joker. Rund 2600-mal wurde telefoniert und 950-mal der Zusatzjoker gezogen.

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12. Deutsches Spracherbe

Übrigens: Die RTL-Sendung machte die Begriffe „Telefonjoker“, „Publikumsjoker“ und „Fifty-fifty-Joker“ so populär, dass sie seit der 24. Auflage im Duden stehen.

13. Nullrunden bei „Wer wird Millionär?“

Nichts zu machen – auch nicht für Günther Jauch: Für 27 Kandidaten endete der Auftritt bei „Wer wird Millionär?“ im Handumdrehen und äußerst bitter: mit 0 Euro Gewinnsumme.

14. Quotengarant Gottschalk

Bis heute ist „Wer wird Millionär?“ ein absoluter Quotengarant für RTL. Der Quotenrekord ist allerdings schon einige Jahre her. Als sich im zweiten Prominenten-Special am 28. Mai 2001 unter anderem Thomas Gottschalk und Heidi Klum den Fragen Günther Jauchs stellten, waren 14,22 Millionen Zuschauer an den Fernsehgeräten dabei.

15. So viel verdient Günther Jauch pro Folge

Laut des Onlineportals „Vermögen Magazin“ verdient Günther Jauch 125.000 Euro pro Folge – und das schon seit Jahren, wenn seine Aussage aus einem Interview mit der „Bild am Sonntag“ Bestand hat. „Wenn ich das richtig im Kopf habe, bekomme ich seit mehr als eineinhalb Jahrzehnten immer noch dasselbe. Seitdem haben wir nicht mehr darüber geredet. Müssen wir aus meiner Sicht auch nicht.“ Ein schriftlicher Vertrag soll nicht existieren: „Ich habe einen wunderbaren Handschlagvertrag mit RTL für ‚Wer wird Millionär?‘. Es gibt tatsächlich nicht einen Buchstaben auf Papier, der irgendwo hinterlegt ist.“

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