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„Wer stiehlt mir die Show?“: Arbeitsloser Schauspieler macht Joko Winterscheid zu schaffen

  • In der neuen Ausgabe von „Wer stiehlt mir die Show?“ schlägt ein unbekannter, arbeitsloser Schauspieler aus Frankfurt alle Promi-Kandidaten.
  • Damit steht er im Finalduell gegen Gastgeber Joko Winterscheidt und macht dem Angst.
  • Zudem bekommt er prominente Unterstützung: Die Rapperin Shirin David feuert den 29-Jährigen an.
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Eine Überraschung, wie sie wohl nur in einer Show möglich ist, die den Wahnwitz zur zentralen Idee gemacht hat: Konnte es wirklich geschehen, dass ein junger Frankfurter, der aus dem Nichts ans Licht der Öffentlichkeit gespült wurde, einem der erfolgreichsten Moderatoren im deutschen Fernsehen komplett die Show stiehlt? Aber ja. Bei ProSieben ist das denkbar.

Und fast hätte der ganz große Coup in der zweiten, neuen Ausgabe von „Wer stiehlt mir die Show?“ auch tatsächlich geklappt. Moderator Joko Winterscheidt kam zum Schluss richtig ins Schwitzen. Und weil sein Gegner, den er eigentlich unbedingt schlagen musste, so unbekümmert nett wirkte, geriet der Show-Profi sogar in Gewissensnöte. Sollte Joko seinem Widersacher Simon wirklich den Sieg gönnen? Irgendwie schon. Aber gleichzeitig „unter keinen Umständen!“ Es wurde diesmal sehr ernst für den Moderatoren im kanariengelben Trash-TV-Anzug.

Bastian Pastewka als Erster raus

Zumindest zu Beginn war Joko allerdings noch siegesgewiss - und strotzte vor Selbstbewusstsein, das auch vor hämischen Sprüchen nicht Halt machte. „Das ist Grundschulwissen, das wir hier abfragen“, sagte er. „Wer so was nicht weiß, kommt in keine Grundschule rein.“ Das Besondere diesmal: Rapperin Shirin David ließ sich nicht provozieren. Sie feuerte einfach korrekte Antworten am Fließband zurück. Die erste Runde beendete sie gleich mit der Höchstpunktzahl.

Überraschend war dagegen die diesmal vergleichsweise schwache Performance von Komiker und Schauspieler Bastian Pastewka. In der ersten Sendung aus der Vorwoche hatte er sich noch ins Finale vorgekämpft und mit beeindruckendem Allgemein- und Spezialwissen aufgetrumpft. Diesmal lief’s für Pastewka unrund: Er musste schon als Erster die Sendung verlassen.

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Wie Teddy Teclebrhan an Jokos Nerven sägt

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Comedy-Profi Teddy Teclebrhan kultivierte wieder seine „Sand-im-Getriebe“-Späße, deren einziges Ziel zu sein scheint, die Lässigkeit von Joko Winterscheidt zu torpedieren. Das klappte auch ab und an ganz gut. „Du kannst nicht buzzern und dann fünf Minuten Sendezeit rausschinden“, schimpfte Joko über Teddys Nerv-Taktik.

Derlei Spielchen hatte die Ex-DSDS-Jurorin Shirin David nicht nötig. Sie ging diesmal überlegt und abgezockt ins Rennen und kam wieder bis in die dritte Spielphase.

Doch dann gab es eben noch diesen sympathischen 29-Jährigen, den zuvor niemand auf dem Schirm gehabt hatte. Wie auch? Simon, ein derzeit offenbar weitgehend beschäftigungsloser Schauspieler aus Frankfurt, hatte sich um die Teilnahme bei der ProSieben-Show beworben. Er war der sogenannte Wildcard-Kandidat aus dem Publikum und erwies sich als echter Gewinn für die Sendung. Simon gelang es, Joko Winterscheidt mächtig unter Druck zu setzen.

Erst im Endkampf verzockt sich Simon

Tatsächlich kam sogar Joko selbst ins Grübeln als er Simon in der Finalrunde gegenüberstand. Was für eine Premiere! Ein Wildcard-Spieler in der Endrunde. „Ich würd’s ihm gönnen“, sagte Joko. Und machte dann schnell wieder einen Rückzieher. Nein: Er wollte, er musste siegen. Immerhin hätte ihm sonst ja Simon die Show weggenommen und in der Folgewoche moderieren dürfen. Das wäre ein Triumph gewesen, wie ihn zuvor - in der ersten Staffel - nur Thomas Gottschalk und Elyas M’Barek erkämpft hatten.

Simon verzockte sich im Finale. Joko siegte. Und so bleibt er Herr im eigenen Haus - zumindest bis zur dritten Ausgabe. Und von Simon wird man hoffentlich noch hören.

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Shirin David als Fan des Frankfurter Schauspielers

Dafür spricht: Mit Shirin David hat der Frankfurter schon einen ersten Fan. Obwohl er sie auf seinem Weg zum Beinahe-Sieg aus dem Rennen schlug, konnte sich Simon darauf verlassen, dass Shirin ihm beim Fight gegen Joko die Daumen drückte. „Bitte mach das Ding“, beschwor sie den Nachwuchsschauspieler mit der Mütze. Schon vorher hatte sie für den jungen Nobody gejubelt: „Simon, du bist der Krasseste!“

RND/Teleschau

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