Wegen Kritik an Rundfunkbeitrag? WDR engagiert Kommunikationsberater

  • Der WDR hat 2020 und 2021 den Vorsitz in der ARD inne.
  • Dafür engagiert der Sender nun eine externe Kommunikationsagentur.
  • Grund dafür soll die vermutlich “kritische Berichterstattung” über die erwartete Erhöhung des Rundfunkbeitrags sein.
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Köln. Der Westdeutsche Rundfunk hat 2020 und 2021 den Vorsitz in der ARD inne und engagiert dafür eine externe Kommunikationsagentur. In Zusammenhang mit dem ARD-Vorsitz sei in den nächsten zwei Jahren mit umfangreichen zusätzlichen Kommunikationsmaßnahmen zu rechnen, teilte eine WDR-Sprecherin am Samstag mit.

Der Verwaltungsrat des WDR habe deshalb schon im Juni 2019 der Einbindung einer Kommunikationsagentur zugestimmt. Nach einer öffentlichen europaweiten Ausschreibung habe die Agentur "Media 5" aus München im Herbst 2019 den Zuschlag bekommen. Der abgeschlossene Vertrag unterliege der Vertraulichkeit.

WDR rechne wegen erwarteter Erhöhung des Rundfunkbeitrags mit "kritischer Berichterstattung"

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Zuvor hatte die "Welt am Sonntag" berichtet, dass der WDR wegen der erwarteten Erhöhung des Rundfunkbeitrags mit einer "kritischen Berichterstattung" rechne und deshalb eine Kommunikationsberatung mit den Schwerpunkten Krisenkommunikation und öffentlich-rechtlicher Rundfunk beauftragt habe. Unklar bleibe die Höhe des Honorars. "Kolportiert wird ein maximales Budget oberhalb einer halben Million Euro", berichtete die Zeitung.

RND/dpa

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