• Startseite
  • Medien & TV
  • Volker Bruchs „Querdenker“-Antrag hat keine Auswirkung auf Babylon-Berlin-Dreh

ARD Degeto zu Volker Bruchs „Querdenker“-Antrag: „‚Babylon Berlin‘-Dreh läuft wie geplant“

  • „Babylon Berlin“-Schauspieler Volker Bruch will Mitglied in einer „Querdenker“-Partei werden.
  • Er hatte sich zuvor auch an der Aktion #allesdichtmachen beteiligt.
  • Auf die aktuell laufenden Dreharbeiten der Erfolgsserie hat das keinen Einfluss, teilt eine Sprecherin der ARD Degeto mit.
Anzeige
Anzeige

Volker Bruch, Schauspieler in der Serie „Babylon Berlin“, möchte Mitglied in der „Querdenker“-Partei „Die Basis“ werden. Einen entsprechenden Mitgliedsantrag hat David Claudio Siber von „Die Basis“, eine der neuen Kleinparteien aus der Szene, gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) bestätigt. Der Schauspieler selbst will sich nicht zu dem Thema äußern und sich auf die laufenden „Babylon Berlin“-Dreharbeiten konzentrieren, wie seine Agentur Players dem RND mitteilt.

Bruch zählte auch zu den Initiatoren der extrem umstrittenen Internetaktion #allesdichtmachen. Etwa 50 Schauspielerinnen und Schauspieler hatten ironisch-sarkastische Videos ins Netz gestellt, in denen sie die Politik und die Corona-Maßnahmen scharf kritisieren. Daraufhin hagelte es Kritik von vielen Seiten – aus der „Querdenker“-Szene gab es dagegen Zuspruch. Etliche Beteiligte ruderten daraufhin zurück und distanzierten sich von der Bewegung. Nun möchte mit Volker Bruch einer der Initiatoren Mitglied einer „Querdenker“-Partei werden. Der Schauspieler selbst hat sich bislang dazu nicht geäußert, eine RND-Anfrage bei seinem Management blieb bislang unbeantwortet.

Video
#allesdichtmachen – Wie 53 Schauspieler die Corona-Politik in Deutschland kritisieren
1:33 min
Die mehr als 50 Promis, die in ironischen Clips mit der Corona-Politik abrechneten, lösten eine große Diskussionswelle im Internet aus.  © RND

ARD Degeto: „Kommentieren politische Aktivitäten und Haltungen nicht“

Anzeige

Und was sagt die ARD dazu, dass der Hauptdarsteller einer ihrer erfolgreichsten Produktionen der „Querdenker“-Partei beitreten will? „Wir kommentieren politische Aktivitäten und Haltungen nicht, solange sie nicht gegen geltende Gesetzgebung verstoßen“, teilt Ariane Pfisterer, Sprecherin der ARD Degeto, dem RND mit. „Die Dreharbeiten der vierten Staffel von ‚Babylon Berlin‘ laufen seit Beginn wie geplant und sind hiervon nicht betroffen.“

Die für die Serie zuständige Produktionsfirma X Filme Creative Pool will Bruchs „Querdenker“-Antrag ebenfalls nicht kommentieren. In einem Statement aus der letzten Woche bestätigt sie aber, dass Volker Bruch am Set von der Maskenpflicht befreit ist. „Volker Bruch verfügt über eine ärztliche Befreiung vom Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes. Diese Tatsache wurde nach Kenntnisnahme durch die Produktion im Konzept unter erneuter Konsultation der Fachberater berücksichtigt und erneut geprüft. Es sieht diverse weitere Maßnahmen wie tägliche Testungen vor, um die Sicherheit aller Mitarbeiter*Innen der Produktion weiterhin zu gewährleisten“, heißt es darin. Zu Anfang der Mitteilung wird betont: „X Filme Creative Pool nimmt die Corona- Pandemie, die Folgen für die gesamte Bevölkerung und die staatlichen Schutzmaßnahmen sehr ernst.“

RND/hsc

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen