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Vermisste Rebecca: Familie steht weiter hinter tatverdächtigem Schwager

Seit fast drei Jahren wird Rebecca Reusch vermisst (Archivbild).

Was geschah im Februar 2019 wirklich, als die 15-jährige Rebecca spurlos aus ihrem Elternhaus verschwand? Diese Frage stellen sich seit inzwischen fast drei Jahren die Angehörigen des verschwunden Mädchens aus Berlin. Der Vermisstenfall Rebecca bewegt die Menschen – in der RTL-Dokumentation „Rebecca – was geschah mit unserer Tochter?“ haben Familienmitglieder mit Journalistin Nazan Eckes gesprochen.

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In einer chronologischen Reihenfolge der Ereignisse arbeitet die Doku den Fall um die vermisste Schülerin auf. Im Gespräch mit Nazan Eckes: Rebeccas Eltern, ihre Schwestern, ein Schulfreund sowie Ermittler und ein Vertreter der Staatsanwaltschaft Berlin. Im Fokus des Ganzen: die Frage, was vor fast drei Jahren mit dem jungen Mädchen passiert ist.

Auch die stark diskutierte Frage nach der Auswahl des medial kontrovers behandelten Fotos, mit dem nach der damals 15-Jährigen gesucht wurde, kam zur Sprache. „Wir waren selber geschockt von diesem Bild“, beschreibt Rebeccas Mutter im Gespräch mit Nazan Eckes die damalige Situation.

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Bis heute steht der Schwager des Mädchens im Visier der Ermittler. Er wird verdächtigt, Rebecca getötet und an einem unbekannten Ort abgelegt zu haben. Die Familie der Schülerin steht jedoch voll und ganz hinter dem Ehemann der ältesten von drei Töchtern, widerlegt diverse Indizien. Auch im Gespräch mit Nazan Eckes wird immer wieder deutlich: Rebeccas Familie steht hinter dem Tatverdächtigen. Laut der Staatsanwaltschaft hingegen deutet die Faktenlage darauf hin, dass Rebecca das Haus ihrer Schwester nicht lebend verlassen hat.

Warum fuhr der Schwager nach Polen?

Die Doku beleuchtet aber auch eine weitere Theorie um das verschwundene Mädchen. Rebecca war nämlich Fan der südkoreanischen Boyband BTS. Ihre Familie hält es für möglich, dass die 15-Jährige am Tag ihres Verschwindens im Rahmen einer Fan-Aktion Fotos machen wollte. „Natürlich ist es möglich, dass über diese Schiene ein Kontakt stattgefunden hat, den man bisher vielleicht gar nicht verifizieren konnte“, erklärt Kriminalkommissar Schnieders. „Dass jemand unter dem Deckmantel oder über diese Gruppe an sie herangetreten sein könnte.“

Für die Staatsanwaltschaft bleibt – aller weiteren Theorien zum Trotz – der Schwager des Mädchens hauptverdächtig. Auf die Frage von Nazan Eckes, warum Rebeccas Schwager Fahrten nach Polen unternommen hat, reagiert der Vater des vermissten Mädchens schwammig: „Ich weiß was, aber dazu möchte ich mich nicht äußern“. Was Rebeccas Vater damit meint, kann die Doku nicht aufklären. Auch der Tatverdächtige selbst wollte sich im Rahmen der TV-Sendung nicht persönlich äußern.

RND/liz

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