Uwe Ochsenknecht: „Ich bin mit Geld immer sehr vernünftig umgegangen“

  • Schauspieler Uwe Ochsenknecht ist in einem neuen Film der Reihe „Die Drei von der Müllabfuhr“ zu sehen.
  • Im RND-Interview spricht er über Umweltbewusstsein und seinen Umgang mit Geld.
  • „Müll trenne ich schon sehr lange sehr gut“, so Ochsenknecht.
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Als „Käpt’n“ Werner Träsch sorgt Uwe Ochsenknecht in der Reihe „Die Drei von der Müllabfuhr“ für Sauberkeit auf den Straßen Berlins. Im Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) spricht der 65-Jährige über seinen Respekt gegenüber Müllmännern, Mülltrennung und seinen Umgang mit Geld.

Jetzt ist bereits Ihr sechster Film aus der Reihe „Die Drei von der Müllabfuhr“ zu sehen. Sie spielen den Müllmann Werner. Wie hat sich Ihr Blick auf diesen Beruf dadurch verändert?

Nicht großartig, ehrlich gesagt. Ich hatte immer großen Respekt vor Menschen, die für uns Serviceleistungen erbringen. Ich habe auch früher schon Müllmänner im Haus gegrüßt und „Danke“ gesagt. Da haben die meist erst mal komisch geguckt, weil sie es nicht gewohnt sind, aber dann merkt man, dass sie sich doch freuen über einen persönlichen Dank.

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Haben Sie zur Vorbereitung auf die Filme eigentlich auch mit der echten Müllabfuhr zu tun?

Ja, wir drehen in der Zentrale der echten Müllabfuhr BSR in Berlin, wo die Wagen morgens um 6 Uhr rausfahren und mittags wiederkommen, da befinden sich auch die Büros. Da drehen wir teilweise auch und wir haben natürlich auch mit den echten Müllwerkern, wie man so sagt, zu tun. Wir kennen die mittlerweile alle, haben ein super Verhältnis und sind auch zu Anfang der Reihe öfters mal morgens um 5 Uhr mit denen mitgefahren, zum Recherchieren.

Video
Uwe Ochsenknecht: „Ich kann mit dem Wort ‚Opa‘ nichts anfangen“
4:49 min
Schauspieler Uwe Ochsenknecht ist im neuen „Die Drei von der Müllabfuhr“-Film zu sehen. Ein Interview über Mülltrennung und seinen aktuellen Enkelkindersegen.  © RND

Mal Hand aufs Herz: Wie gut trennen Sie Ihren Müll?

Müll trenne ich schon sehr lange sehr gut. Das sind so Dinge, die jeder in seinem kleinen Bereich machen kann – wenn die Politiker das schon nicht so schnell auf breiter Ebene hinbekommen, die Umwelt zu schonen.

Was machen Sie abgesehen von der Mülltrennung im Kleinen für den Umweltschutz?

Ich versuche, dass so wenig Müll wie möglich überhaupt anfällt. Ich rauche ja sowieso schon länger nicht mehr, aber ich züchtige auch Leute, natürlich nicht körperlich (lacht), die Kippen aus dem Auto schmeißen. Ich bin auch oft auf Mallorca und sehe da am Straßenrand Plastikflaschen, Bierdosen oder Zigarettenschachteln. Es ist leider noch nicht in das Bewusstsein aller Menschen gerückt, dass es wichtig ist, dass wir den Planeten pflegen, auf dem wir leben dürfen.

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Im Film geht’s auch um einen Sprayer, der mit seinen Graffitis gegen Unrecht protestiert. Seine Frau beschwert sich, dass er endlich Geld verdienen und „was Konstruktives tun“ soll. Haben Sie solche Vorwürfe in Ihren Anfangsjahren als Schauspieler auch mal gehört?

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Nein, nie. Ich hatte das Glück, dass es bei mir von Anfang an ganz gut lief mit meinem Beruf. Ich bin mit Geld auch immer sehr vernünftig umgegangen – bis heute. Deswegen kam ich zum Glück nie in die Lage, dass ich nicht wusste, wie ich meine Miete bezahlen soll. Ich habe nie Geld ausgegeben, das ich nicht habe.

Der Film „Die Drei von der Müllabfuhr – Operation Miethai“ läuft am Freitag, 14. Mai, ab 20.15 Uhr im Ersten.

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