“Umweltsau”-Lied - Buhrow verteidigt sich vor Rundfunkrat

  • Tom Buhrow stellte sich dem WDR-Rundfunkrat wegen seiner Haltung zum satirischen Lied “Umweltsau”.
  • “Etwas kam beim Publikum falsch an, und wir haben es zugegeben”, sagte der WDR-Intendant vor dem Gremium.
  • Das Lied, das der älteren Generation mangelndes Umweltbewusstsein vorwirft, hatte Ende 2019 für eine Kontroverse gesorgt.
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Köln. WDR-Intendant Tom Buhrow hat sein Vorgehen in der Kontroverse um das "Umweltsau"-Lied vor dem WDR-Rundfunkrat verteidigt. Die massive Kritik an dem Lied sei nicht mit einer rechten Kampagne allein zu erklären, sagte Buhrow am Freitag in einer Sitzung des Aufsichtsgremiums in Köln.

Buhrow: "Verstörung aus der Mitte der Gesellschaft"

"Ich kann Ihnen hier versichern, dass die Verstörung über das Video aus der Mitte der Gesellschaft kam", sagte Buhrow. Es habe da das WDR-Stammpublikum protestiert. Darauf habe er schnell und eindeutig reagieren müssen und habe deshalb um Entschuldigung gebeten. Dazu stehe er nach wie vor. "Etwas kam beim Publikum falsch an, und wir haben es zugegeben."

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Das Lied des WDR-Kinderchors auf die Melodie von "Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad" hatte mangelndes Umweltbewusstsein der älteren Generation angeprangert. Es löste seit Ende des vergangenen Jahres eine breite Debatte aus. Das entsprechende Video wurde vom WDR gelöscht. Buhrow wiederum wurde vorgeworfen, er spiele mit seiner Distanzierung rechten Aktivisten in die Hände, die die Empörungswelle im Internet großenteils künstlich erzeugt hätten.

RND/dpa