„Tatort“-Star Ulrike Folkerts: Teilnahme an #allesdichtmachen war ein Fehler

  • „Tatort“-Schauspielerin Ulrike Folkerts distanziert sich von der Aktion #allesdichtmachen und nennt ihre Teilnahme einen Fehler.
  • Die Aktion sei „schief gegangen und unverzeihlich“.
  • Die Corona-Maßnahmen bezeichnet Folkerts in einem Instagram-Post als „absolut richtig“.
Anzeige
Anzeige

Berlin. Schauspielerin Ulrike Folkerts hat ihre Beteiligung an der Internetaktion #allesdichtmachen als Fehler bezeichnet. „Die Videos, die entstanden sind, wurden falsch verstanden, sind vielleicht falsch zu verstehen“, schrieb die „Tatort“-Kommissarin am Freitagabend auf Instagram. „Ich habe einen Fehler gemacht, ich war naiv genug zu glauben, mit meinen Kollegen*innen ein gewinnbringendes Gespräch in Gang zu bringen. Das Gegenteil ist passiert.“ Es tue ihr leid, „Menschen verletzt und vor den Kopf gestoßen zu haben“.

Die Corona-Maßnahmen bezeichnete Folkerts als „absolut richtig“. Sie sei weit davon entfernt, „Querdenkern und Rechten Argumente in die Hände zu spielen“, betonte sie. „Es ist furchtbar, dass man mir das unterstellt.“ Die Aktion sei „schief gegangen und unverzeihlich“.

Anzeige
Video
Aktion #allesdichtmachen: Erste Teilnehmende ziehen zurück
1:59 min
Nach massiver Kritik an der Internet-Aktion haben sich nun erste teilnehmende Schauspieler*innen von der Kampagne distanziert.  © Reuters

Unter dem Motto #allesdichtmachen hatten Dutzende Film- und Fernsehschauspieler mit ironisch-satirisch gemeinten Clips die Corona-Politik der Bundesregierung kommentiert. An der Aktion beteiligten sich unter anderem Jan-Josef Liefers, Ulrich Tukur, Volker Bruch, Meret Becker und Richy Müller.

RND/dpa

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen