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Carmen Nebel, Helene Fischer und Sissi: Das TV-Programm an Weihnachten im Überblick

  • Die Corona-Pandemie hat im Jahr 2020 vieles kaputtgemacht.
  • Doch TV-Traditionen an Weihnachten mit Carmen Nebel, Helene Fischer oder Macaulay Culkin als Kevin bleiben fast unberührt.
  • Ein Überblick von Heiligabend bis zum zweiten Feiertag – auch mit Premieren.
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Berlin. Carmen Nebel, Heinz Rühmann und die Feuerzangenbowle, Kevin allein zu Haus, Sissi, Aschenbrödel, die Helene-Fischer-Show, das „Traumschiff“, der „Tatort“ – die Fernsehsender erfüllen an den Feiertagen viele Wünsche und Erwartungen. Neben Klassikern sind auch ein paar Erstausstrahlungen im Programm. Ein Überblick über die Höhepunkte der großen deutschen TV-Anbieter.

Das Fernsehprogamm am 24. Dezember

Heiligabend gilt als der publikumsschwächste Fernsehtag des Jahres. Vielleicht ist das im Corona-Jahr aber auch anders. Jedenfalls gibt es einige Rituale.

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Der 30 Jahre alte Film Kevin Allein zu Haus läuft bei Sat.1 wieder um 20.15 Uhr – schon zum siebten Mal in Folge auf diesem Sendeplatz. Wieder verreist die Familie McCallister in die Weihnachtsferien nach Paris und vergisst Nesthäkchen Kevin (Macaulay Culkin), der sich gegen Einbrecher wehren muss. Danach geht es actionreich mit Bruce Willis weiter: „Stirb langsam“ (22.25 Uhr).

Das Erste zeigt zur besten Sendezeit den Spielfilm „In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte“ und im Anschluss Heinz Rühmann im Schulkomödienklassiker „Die Feuerzangenbowle“ aus dem Jahr 1944.

Im ZDF läuft zur besten Sendezeit Heiligabend mit Carmen Nebel. Diesmal erwartet die Moderatorin unter anderem Ireen Sheer, Rolando Villazón, Kerstin Ott, Ross Antony und seinen Ehemann Paul Reeves. Im Anschluss (22.30) gibt es „Weihnachten mit Jonas Kaufmann“. Der Startenor singt in der Kirche St. Nikolaus von Oberndorf bei Salzburg, also dem Ort, an dem 1818 zum ersten Mal „Stille Nacht, heilige Nacht“ erklang, seine Auswahl der schönsten Weihnachtslieder. Und danach (23.35 Uhr) läuft im ZDF einer der besten Weihnachtsfilme überhaupt: der 17 Jahre alte „Tatsächlich... Liebe“ mit Hugh Grant, Emma Thompson, Colin Firth, Keira Knightley und auch Heike Makatsch.

RTL zeigt ab 20.15 Uhr „Santa Clause – Eine schöne Bescherung“ mit Tim Allen von 1994, ProSieben „Hangover 2“ mit Bradley Cooper von 2011, Vox „Emoji – der Film“ von 2017 und RTLzwei zeigt den ganzen Abend „Rambo“ mit Sylvester Stallone.

Ein Klassiker für Kinder und Nostalgiker läuft um 12.15 Uhr im Ersten: Der im Jahr 1973 in der CSSR und DDR produzierte Märchenfilm Drei Haselnüsse für Aschenbrödel. Wiederholt wird der Film am ersten Feiertag um 11.25 Uhr. Allein an den drei Festtagen ist der Film zehnmal in ARD-Sendern wie One und Dritten zu sehen. Zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr zeigen ihn WDR (24.12.) und NDR (25.12.).

„Der Grinch“ mit Jim Carrey läuft diesmal bei RTL, und zwar um 15.10 Uhr. Der Zeichentrickklassiker „Das letzte Einhorn“ ist bei RTLzwei zu sehen (18.25 Uhr). Schon um 13.40 Uhr zeigt das Erste den Kult-Sketch Loriot: Weihnachten bei Hoppenstedts, im Anschluss (14.05 Uhr) „Familie Heinz Becker: Alle Jahre wieder“ von und mit Gerd Dudenhöffer. ZDFneo sendet um 19.45 Uhr den halbstündigen Sketch „Böhmermanns perfekte Weihnachten“, der Kultpotenzial besitzt und seit 2018 immer mehr zur Tradition zu werden scheint.

Um 18.00 Uhr zeigt das ZDF zum 26. Mal das Festkonzert „Weihnachten mit dem Bundespräsidenten“, diesmal aufgezeichnet in Bernau bei Berlin. Moderator ist Johannes B. Kerner, Iris Berben liest was vor.

Das Fernsehprogramm am 25. Dezember

Hach, was wäre Weihnachten ohne Sissi? 2020 ist der Kitschklassiker 65 Jahre alt geworden. Diesmal verlieben sich Kaiser Franz Joseph (Karlheinz Böhm) und Elisabeth alias Sissi (Romy Schneider) wieder nachmittags im Ersten: „Sissi“ läuft am ersten Feiertag ab 14.55 Uhr, der zweite Teil („Sissi, die junge Kaiserin“) danach ab 16.40 Uhr. Und der dritte Teil „Sissi – Schicksalsjahre einer Kaiserin“ kommt am 26. Dezember um 16.45 Uhr.

Zur Primetime am Abend ist dann „Die Helene Fischer Show“ das zentrale Weihnachtsereignis im ZDF (20.15 Uhr). Vergangenes Jahr schauten etwa 6 Millionen Zuschauer zu. Bekanntlich gibt es dieses Jahr keine neue Show vor Publikum, sondern eine Ausgabe namens „Meine schönsten Momente“. „Herausgekommen ist ein ganz persönliches Best-of“, heißt es vom ZDF über die 180 Minuten. „Eine Reise mit Helene Fischer, von ihren Anfängen bis heute.“

Parallel läuft im Ersten passend zum Beethoven-Jahr (250. Geburtstag) der neue Spielfilm „Louis van Beethoven“ mit Tobias Moretti. Bei Sat.1 ist ab 20.15 Uhr Kevin Allein in New York: Weil ihn die Familie wieder abhängt, trifft er in Manhattan seine alten Verfolger wieder. Ein paar Sekunden ist in diesem Film auch Donald Trump zu sehen. Nach Kevin kommt erneut Bruce Willis: in „Stirb langsam 2“.

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ProSieben zeigt zur besten Sendezeit „Ocean’s 8“ von 2018 und RTL „Jurassic World“ von 2015. Bei RTLzwei laufen die Horrorkomödien „Scary Movie“ und „Scary Movie 2“.

ZDFneo zeigt „Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück“ mit Renée Zellweger und im Anschluss „Bridget Jones – Am Rande des Wahnsinns“. Bei One der ARD läuft der Klassiker „Gandhi“ mit Ben Kingsley.

Für Kinder kommen unter anderem als Märchenfilm im Ersten („Sechs auf einen Streich“ die neuen Produktion „Helene, die wahre Braut“ (12.50 Uhr) und „Das Märchen vom goldenen Taler“ (13.50 Uhr) infrage.

Die Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier läuft um 20.10 Uhr im ARD-Fernsehen, im ZDF schon um 19.08 Uhr.

Mittags um 12 Uhr ist im ZDF „Urbi et Orbi“ zu sehen, der Weihnachtssegen des Papstes aus Rom.

Am späten Abend (23.20 Uhr) läuft im ZDF der Weihnachtsfilm „Liebe braucht keine Ferien“ mit Cameron Diaz, Kate Winslet und Jude Law.

Das Fernsehprogramm am 26. Dezember

Es ist zwar ein Samstag und kein Sonntag, aber ein „Tatort“ ist am zweiten Feiertag Tradition um 20.15 Uhr: Diesmal ermittelt Lena Odenthal. Im Krimi „Unter Wölfen“ haben es die Ludwigshafener Kommissarinnen Odenthal und Johanna Stern (Ulrike Folkerts und Lisa Bitter) mit Verflechtungen zwischen privaten Sicherheitsdiensten und staatlichen Auftraggebern zu tun.

Konkurrenz bekommt der „Tatort“ gleichfalls traditionell von der ZDF-Reihe „Das Traumschiff“, das zum vierten Mal mit Florian Silbereisen als Kapitän ablegt. Diesmal geht es nach Kapstadt.

RND/dpa

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