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  • Trump-Sperre auf Twitter: Satiremagazin „Titanic“ twittert als US-Präsident

Satiremagazin „Titanic“ twittert als Donald Trump

  • Twitter sperrt den Account von Donald Trump für zwölf Stunden.
  • Grund sind wiederholte und schwerwiegende Verstöße gegen Richtlinien der Plattform.
  • Das deutsche Satiremagazin „Titanic“ ändert seinen Account auf Twitter kurzerhand und twittert nun im Namen des Präsidenten.
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Nach den Ausschreitungen am Kapitol in Washington hat Twitter das Nutzerkonto des amtierenden US-Präsidenten Donald Trump wegen Verstößen gegen die Richtlinien für zwölf Stunden gesperrt. Doch Twitter ohne die Tweets des Politikers wäre nicht Twitter, hat sich wohl die deutsche Redaktion des Satiremagazins „Titanic“ gedacht und kurzerhand ihren eigenen Twitter-Kanal an den US-Präsidenten „übergeben“ – alles im Spaß natürlich.

So heißt es seit Donnerstagnachmittag in der Biografie des Accounts, wo nun auch ein Foto Trumps zu sehen ist, zum Beispiel: „Hier twittert vorübergehend der scheidende US-Präsident“. Auf Englisch twittert die Redaktion im Namen Trumps und schreibt zum Beispiel: „Nach wiederholter Belästigung und Stilllegung durch Twitter habe ich dem Angebot der tollen Jungs gerne zugestimmt, den Account von ‚Titanic‘ zu verwenden. Vielleicht baue ich jetzt endlich diesen Trump-Tower in Frankfurt“.

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In einem anderen Tweet ist die Rede davon, dass Trump sich auf die Zusammenarbeit mit dem „zukünftigen Reichskanzler“ Friedrich Merz freue, der aktuell um den Parteivorsitz der CDU kämpft. Zudem hätte Trump sehr viel über Deutschland, das Land seiner Vorfahren, gelernt. So würde der deutsche Aktienmarkt sehr gut laufen.

„Wiederholte und schwerwiegende“ Verstöße

Im Netz kommt die Aktion gut an: Allein für den ersten Tweet des „Präsidenten“ gibt es 9000 Likes (Stand 7.1.2021, 16.30 Uhr) und mehr als 1000 Retweets.

Twitter sperrte den Account von Donald Trump, weil drei seiner Tweets „wiederholt und schwerwiegend“ gegen die Richtlinien verstoßen hätten und deswegen gelöscht werden müssten, erklärte Twitter. Sollte die Löschung nicht erfolgen, würde das Konto gesperrt bleiben, hieß es weiter.

RND/ak

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