Trotz Spannung: Weniger TV-Zuschauer bei Wahlberichterstattung in den USA

  • Die US-Präsidentschaftswahl in diesem Jahr ist so spannend wie nie.
  • Trotzdem locken Donald Trump und Joe Biden nicht so viele Zuschauer vor die TV-Geräte wie Trump und Hillary Clinton im Jahr 2016.
  • Knapp 57 Millionen US-Bürger schauten sich die Auszählung am Dienstagabend an.
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Washington. Trotz einer augenscheinlich hohen Wahlbeteiligung haben sich weniger Amerikaner als noch vor vier Jahren die Berichterstattung zur US-Wahl im Fernsehen angeschaut. Schätzungsweise 56,9 Millionen US-Bürger schauten sich die Auszählung am Dienstagabend auf einem von 21 Fernsehsendern an, berichtete das Marktforschungsunternehmen Nielsen Company. 2016 waren es noch 71,4 Millionen Zuschauer gewesen.

Fox News hatte mit 13,6 Millionen die meisten Zuschauer, gefolgt von CNN mit 9,1 Millionen und MSNBC mit 7,3 Millionen, teilte Nielsen mit. ABC, NBC, CBS und Fox folgten.

Biden bricht Rekord

Seit Wochen warnten Medien davor, dass die US-Amerikaner in der Wahlnacht und darüber hinaus Geduld brauchen werden - die bisher zutreffendste Vorhersage. „Es ist kein Betrug“, sagte CNN-Reporter John King zu der Verzögerung bei der Bekanntgabe der Ergebnisse. „Es ist Mathe.“

Der Demokrat Joe Biden hatte bei der Wahl so viele Stimmen bekommen wie kein anderer Präsidentschaftskandidat vor ihm. Weil Millionen Stimmen noch nicht ausgezählt waren, war davon auszugehen, dass auch der Republikaner Donald Trump den bisherigen Rekord von Barack Obama aus dem Jahr 2008 übertreffen würde.

RND/AP

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